05.04.2019 - 09:55 Uhr
TännesbergOberpfalz

Kein Job wie jeder andere

135 Rekruten legen in Tännesberg das feierliche Gelöbnis ab. Der Kommandeur des Panzergrenadierbataillon 122, Oberstleutnant Andreas Bleek, gibt ein eindeutiges Bekenntnis zur Oberpfalz ab.

Mit der Hand auf der Truppenfahned sprechen die Soldaten auf dem Sportplatz in Tännesberg das Gelöbnis.
von Ernst FrischholzProfil

500 Besucher und Ehrengäste waren zum Gelöbnis der Soldaten der Ausbildungsunterstützungskompanien 122 in Weiden sowie 112 in Cham gekommen. Manche Eltern der neuen Rekruten waren sogar aus Hamburg oder Schwerin angereist. Das Panzergrenadierbataillon 122 in Oberviechtach und das Panzergrenadierbataillon 112 in Regen leiteten das Gelöbnis auf dem Sportgelände in Tännesberg.

Zu Beginn marschierten die Rekruten zur Gelöbnisaufstellung ein. Unter den Klängen des Heeresmusikkorps Veitshöchheim folgte die Ehrenformation mit der Truppenfahne. Nach dem Regimentsgruß des Musikkorps meldete der stellvertretende Kommandeur des Oberviechtacher Bataillons Oberstleutnant Michael Zweers an den Kommandeur der 122er Oberstleutnant Andreas Bleek die Gelöbnisaufstellung. Die drei folgenden Ansprachen eröffnete Tännesbergs Bürgermeister Max Völkl

Völkl bezeichnete die Freiheit als etwas, das man wie einen Schatz hüten und pflegen sollte und für das man mitunter auch kämpfen muss. Es sei notwendig, sich zur Bundeswehr zu bekennen und den jungen Frauen und Männern, die hier ihr Gelöbnis zum Dienst ablegen, Anerkennung zu zollen. Als Sprecher der Rekruten gab Panzergrenadier Dennis Burkhardt einen in Humor gefassten Einblick in die ersten Soldatentage. Dabei waren Ordnung, Disziplin und Teamgeist gefordert. "Wir sind eine Einheit, 'einer für alle, und alle für einen', und zudem bringen wir unseren Ausbildern Respekt und Bewunderung entgegen", sagte Burkhardt.

Oberstleutnant Bleek stellte heraus, dass es wie immer in der Oberpfalz eine Selbstverständlichkeit ist, ein solches Zeugnis der Wehrhaftigkeit unserer Demokratie in der Öffentlichkeit zu geben. "Sie alle bieten uns Soldaten eine Kulisse, in der wir uns geehrt fühlen", wandte sich Bleek an die Besucher. Zu den Soldaten sagte er, dass es schön sei, Soldat zu sein und das besonders in der Oberpfalz. "Wenn sie geloben, der Bundesrepublik treu zu dienen, dann reihen sie sich ein in Millionen deutscher Bürgerinnen und Bürger, die bereits vor ihnen dafür gesorgt haben, dass sie in Sicherheit aufwachsen konnten", sagte der Redner. "Sie werden heute Teil dieser Gemeinschaft der Dienenden. Ich hoffe, dass sie sich in diesem Augenblick vergegenwärtigen, dass der Bundesrepublik treu zu dienen und Recht und Freiheit des Deutschen Volkes tapfer zu verteidigen kein Job wie jeder andere ist."

Zum Gelöbnis traten dann jeweils sechs Rekruten zu den beiden Truppenfahnen vor, legten die Hand auf die Fahne und sprachen mit allen das feierliche Gelöbnis, „der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen, so wahr mir Gott helfe.“ Nach dem Lied der Bayern und der Nationalhymne ließ Oberstleutnant Zweers die Formationen abtreten und das Gelöbnis war beendet.

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