08.04.2019 - 09:37 Uhr
TännesbergOberpfalz

Kontinuität bei der Tännesberger CSU

Zur Jahreshauptversammlung trafen sich die Mitglieder der CSU Tännesberg am Samstag nach dem Gedenkgottesdienst im Hotel Wurzer. Ohne Probleme gingen die Neuwahlen unter Leitung von Landtagsabgeordnetem Stephan Oetzinger über die Bühne.

Robert Eichorn (vorne, Mitte) wurde erneut zum CSU-Ortsvoritzenden gewählt. Ihn vertreten Stephanie Kuchlbauer (sitzende, Zweite von rechts) und Petra Klinger (sitzende, Zweite von links). Zweiter Bürgermeister Hans-Peter Klünner (vorne, rechts) informierte über das Kommunalgeschehen,. Altlandrat Simon Wittmann (vorne, links) sieht in der Aufnahme von AfD-Mitgliedern in die CSU kein Problem.
von Erich SpickenreitherProfil

Der Vorsitzende Robert Eichhorn wurde für die nächsten zwei Jahre einstimmig in seinem Amt bestätigt und muss mit seiner Mannschaft die Kommunalwahlen vorbereiten. In seinem Rückblick befasste er sich ausführlich mit der Landtags- und Bezirkstagswahl. Auf Kreisebene musste er viele Termine wahrnehmen. Der Ortsverband konnte für den Direktkandidaten Stephan Oetzinger ein gutes Ergebnis einfahren. In einer Diskussionsrunde mit ihm redeten sich die Teilnehmer ihre Sorgen von der Seele.

Bei der Weihnachtsfeier ging der Ortsverband einen neuen Weg. Nach einer Wanderung nach Pilchau fand die Feier im Gasthaus Winderl statt. Das Ponyreiten in Heilinghaus bereitete den Kindern einen großen Spaß. Kassier Hans Hammer informierte über die Finanzen des Ortsverbandes mit Mehreinnahmen.Georg Ebnet, der mit Herbert Kuchlbauer die Finanzbewegungen geprüft hatte, bescheinigte ihm eine ordentliche Arbeit.

"Mit der Europawahl am 26. Mai stehen wir vor eine wichtigen Entscheidung", forderte Oetzinger zum Urnengang auf und warnte vor fatalen Folgen nach einem Brexit. Als ein großes Friedensprojekt bezeichnete er es, seit 70 Jahren in Frieden und Freiheit leben zu können. Ziel müsse es sein, Europa von innen heraus zu gestalten. Bei dieser Wahl hätten wir die große Chance, mit Manfred Weber den Kommissionspräsidenten stellen zu können und mit Christian Doleschal aus Brand einen Nordoberpfälzer im Europaparlament zu haben.

Die Bayerische Staatsregierung strebe stabile Verhältnisse in einer seriösen Umwelt und eine Politik für den ländlichen Raum an. Ein Begleitgesetz mit Ausführungsbestimmungen solle das Volksbegehren abmildern.

Der Gemeinde Tännesberg unter dem amtierenden Bürgermeister Max Völkl bescheinigte der Parlamentarier eine positive Entwicklung. Mit der Biodiversität nehme die Kommune eine Vorbildfunktion ein. Bei der Aufnahme von AfD-Mitgliedern in die CSU, eine Chance und Gefahr, favorisierte er die Einzelfall-Prüfung. Altlandrat Simon Wittmann sieht darin keine Gefahr.

"In der Kommune steht die Erweiterung und Modernisierung des Kindergartes St. Martin an", informierte zweiter Bürgermeister Hans-Peter Klünner. Nach dem Beschluss des Bauantrages im Mai werde dann der Antrag an die Bischöfliche Finanzkammer in Regensburg weitergeleitet. Gemeinderat und Vorstandschaft der Dorferneuerung beraten in einer Klausurtagung im Juli mit Projektleiterin Teresa Meyer vom ALE über das Vorgehen bei der Dorferneuerung. Klünner sprach den Ausbau der Oberviechtacher Straße und das Haus der Biodiversität an und zog eine positive Bilanz der Gemeinde unter Bürgermeister Max Völkl. Er nannte die Bildung von Rücklagen in Höhe von 1,8 Millionen Euro und den Abbau der Schulden bei gleichzeitigen Investitionen.

Ergbnis der Neuwahlen:

Vorsitzender der CSU Tännesberg ist Robert Eichhorn, Stellvertreter Peter Schneider, Dr. Stephanie Kuchlbauer und Petra Klinger, Schriftführer Helmut Bamler, Kassier Hans Hammer, Beisitzer: Thomas Bäuml, Josef Hammerl, Hans-Peter Klünner, Beate Zangl, Irmgard Rötzer, Wilhelm Seegerer, Werner Rom, Hubert Liebl, Stefan Bösl und Hans Maier. Kassenprüfer: Georg Ebnet und Herbert Kuchlbauer. Delegierte in die drei Kreisvertretersammlungen: Wilhelm Seegerer, Simon Wittmann, Robert Eichhorn, Beate Zangl und Stephanie Kuchlbauer; Ersatzdelegierte: Josef Hammerl, Petra Klinger, Irmgard Rötzer, Werner Rom und Peter Schneider.

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