02.12.2019 - 10:19 Uhr
TännesbergOberpfalz

Musiker eins mit dem Publikum

Florian Eckl beschert Tännesberg ein frühzeitiges Weihnachtsgeschenk. Am Ende zeugen Körbe voller Geldscheine von einer grandiosen Stunde.

Während des Benefizkonzerts wechseln die Akteure öfter die Plätze.
von Josef ForsterProfil

Viele Stunden investierte der junge Waldauer in die Vorbereitung seines besonderen Benefizkonzerts. Was es dabei alles zu hören und staunen gab, begeisterte das Publikum in der voll besetzten Pfarrkirche vom ersten bis zum letzten Augenblick. Weil letztlich auch die Spendenbereitschaft zugunsten der Kinderkrebshilfe großartig ausfiel, durften sich alle Beteiligten des Erfolgs sicher sein.

Frische Musik paarte sich mit tollen Ideen bei der Präsentation. Da hatte sich einer gehörig etwas einfallen lassen. Allen voran Eckl selbst, der solo mit der Gitarre auf der rückwärtigen Empore das „O Heiland reiß die Himme auf“ anstimmte. Erst dann rückte der Chorraum in den Mittelpunkt, wo zunächst Pfarrer Wilhelm Bauer eine kurze Einführung gab und ein junges Frauenquartett sofort mit dem „Gloria in excelsis deo“ verzauberte. Die hellen Stimmen kamen von Emilie Eckl, Lisa-Marie Eckl, Sara Kellner und Sonja Völkl.

Mit Pachelbels „Kanon“ setzten die beiden Violinspielerinnen, Melanie Salavs und Sophia Simon, gleich noch eins drauf. Darin eingebettet sangen die vier Sängerinnen das „Noel“ und schufen die Basis für den Hörgenuss. Pure Abwechslung garantierte Eckl postwendend mit dem von ihm solo gesungenen italienischen Weihnachtslied „Caro Gesu Bambino“. Jenes moderne „Ave Maria“ folgte, in das es sich durch Sara Kellners höchste Vollendung einfach verlieben ließ.

Dann wechselte das Geschehen in die Mitte der Zuhörer mit dem Titel „Maria durch einen Dornwald ging“. Die äußert rhythmisch gehaltene Version entstand durch das Zusammenwirken von Lena Putzer, Florian Eckl und Berti Völkl als Gitarristen sowie Christian Helm (Cajon). Bunt gemischt, außergewöhnlich intoniert und liebevoll umgesetzt folgten weitere Höhepunkte unter Mitwirkung von Katja Schlosser, Martina Lang, Talina Winter und Hans-Josef Völkl.

Der Kinder- und Jugendchor markierte mit seinem „Stern über Bethlehem“ den Mittelpunkt der wunderschönen Stunde. Mit glockenhellen Kinderstimmen setzten Emilie Eckl und Leonie Reil die Herbergssuche „Wer klopfet an“ nicht nur stimmlich, sondern auch durch den Mittelgang ziehend um. Zum Ende hin steigerte sich das Programm gleich noch einmal mit dem Duett beim „I believe“ durch Sara Kellner und Florian Eckl.

Bevor Hans-Josef Völkl zum gemeinsamen Singen des „Tauet Himmel dem Gerechten“ einlud und dabei in die Tasten der Orgel auf der zweiten Empore griff, erfüllte eine zweite Mischung den ganzen Kirchenraum mit beeindruckendem Klang. Wieder kam den beiden Violinistinnen eine tragende Rolle beim „Peace of Earth“ zu, während durch die Beigabe des „Little Drummer Boys“ Schlagzeuger Christian Helm die Rhythmik trug.

Der Kinder- und Jugendchor begeistert mit dem "Stern über Bethlehem" unter instrumentaler Begleitung durch (vorne, von links) Berti Völkl, Florian Eckl und Chrsitian Helm.
Zur Herbergssuche ziehen Leonie Reil und Emilie Eckl singend durch den Mittelgang in der voll besetzten Pfarrkirche.
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