Polizei bittet um Hilfe: Rätselraten um versenkten Audi

Tännesberg
16.09.2022 - 10:02 Uhr

Der Fund eines Audi-Wracks im Stausee bei Kainzmühle ist eines der Gesprächsthemen schlechthin in den Landkreisen Neustadt/WN und Schwandorf. Dabei tauchen immer wieder die gleichen Fragen auf.

So sieht der Audi 100 S Coupé nach der Bergung aus.

Einen Tag nachdem die Polizei Bilder eines im Pfreimdstausee bei Kainzmühle versenkten Audi Coupé veröffentlicht hat, gehen erste Hinweise auf das Auto ein. "Aber es ist noch nichts Handfestes", sagt ein Polizeisprecher. Auch der Verdacht, der in den 70er Jahren gebaute Sportwagen sei in eine Straftat verwickelt gewesen, habe sich bislang noch nicht bestätigt. Die Vohenstraußer Beamten haben dazu erst einmal die umliegenden Kriminalpolizei-Inspektionen informiert, aber noch keine Rückmeldung.

Zur Erinnerung: Dieser Tage war bei Sonaruntersuchungen des Stausees im Zuge einer anstehenden Sanierung auch der Gewässergrund Teil der Vorerkundigungen. Dabei stießen die Beteiligten auf das verrostete Wrack eines Audi 100 Coupé S, der das Kennzeichen SAD-AD 843 noch angeschraubt hatte. Vermutlich lag der Flitzer seit über 40 Jahren im See. Wem hat er gehört? Wer hat ihn verkauft? Wer hat ihn entsorgt? All dies würde die Polizei gern unter Telefon 09651/92010 wissen.

Unterdessen stellen sich viele die Frage, warum die Ermittler das nicht selbst herausfinden können. Immerhin haben sie das vollständige Kennzeichen. "Die Zulassungsbehörde am Landratsamt Schwandorf hat die Unterlagen nicht mehr. Sie darf sie nur sieben Jahre lang aufheben", klärt der Polizeisprecher über das Problem auf. Auch über die Fahrgestellnummer haben es die Ermittler versucht. "Wir waren bereits in Kontakt mit der Abteilung Tradition bei Audi, aber die können uns damit auch nicht weiterhelfen." Daher wendet sich die Polizei an die Bevölkerung. "Das ist unser letzter Strohhalm."

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