29.03.2019 - 14:29 Uhr
TännesbergOberpfalz

Sammlung für Caritas "nicht üblich"

Pfarrer Wilhelm Bauer lobt das Engagement des Tännesberger Frauenbunds. Zweimal im jahr für die Caritas zu sammeln sei nicht üblich.

Vorsitzende Sonja Schmid-Herdegen (hinten, Zweite von rechts), stellvertretende Bezirksvorsitzende Hannelore Hopfner (rechts) und Pfarrer Wilhelm Bauer ehren verdiente Mitglieder (vordere Reihe, von links): Roswitha Ebnet, Petra Klinger, Ingrid Hauer und Marianne Bauer sowie (hintere Reihe, links) Christa Krichenbauer.
von Erich SpickenreitherProfil

Schriftführerin Heidi Bäuml erinnerte in der Jahreshauptversammlung des Katholischen Frauenbunds im Pfarrheim vor 39 Mitgliedern an die Aktivitäten des vergangenen Jahres. In guter Erinnerung ist vielen Frauen noch die Bodenseefahrt. Die Leiterin der Palliativstation in Weiden, Dr. Stefanie Kuchlbauer, informierte über die Einrichtung und Bäuml erinnerte auch an die Caritassammlung in Frühjahr und Herbst.

Der Frauenbund spendete 500 Euro an die Palliativstation und 555 Euro für die Sanierung der St. Jodok-Kirche. Laut Kassenbericht von Monika Wittmann war von den Mitgliedsbeiträgen nur ein geringer Teil in der Kasse geblieben. 3490 Euro mussten an den Bezirk überwiesen werden. Trotz Mehrausgaben von 1735 Euro ist der Frauenbund finanziell gut aufgestellt.

Pfarrer Wilhelm Bauer betonte, es sei nicht mehr in allen Pfarreien üblich, dass Mitglieder zwei Mal im Jahr für die Caritas von Haus zu Haus gingen. Der Geistliche lobte auch die soziale Einstellung der Gemeinschaft. Die Erziehung von Kindern werde noch zu wenig geschätzt. Bauer meinte, dass von „unten etwas kommen müsse“. Auch müssten in der Kirche manche Strukturen aufgebrochen werden.

Vorsitzende Sonja Schmid-Herdegen stellte einige Veranstaltungen des Jahresprogramms vor. Für die Muttertagsfahrt am Donnerstag, 16. Mai, nach Bayreuth zahlen die Mitglieder nichts, Nichtmitglieder zehn Euro. Schmid-Herdegen bewarb auch die Ausflugsfahrt von Dienstag bis Donnerstag, 3. bis 5. September, ins Zillertal.

Ehrungen:

20 Jahre: Petra Klinger und Marianne Bauer; 30 Jahre: Ingrid Hauer; 40 Jahre: Roswitha Ebnet, Christa Krichenbauer, Regina Eckl, für die stellvertretend Gertrud Müller die Ehrung entgegennahm. (es)

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.