27.12.2018 - 15:30 Uhr
TännesbergOberpfalz

Tännesberg feiert Heilige Nacht im Kerzenlicht

Diakon Norbert Hammerl trägt in der Christmette das Evangelium vor. Er erinnert an die Ursprünge von Weihnachten und dass die Geburt eines Kinds die Rettung der Menschen bedeutet.

von Erich SpickenreitherProfil

Das weihnachtliche, nur mit Kerzenlicht erhellte Gotteshaus strahlte eine Festesstimmung auf die vielen Besucher aus. Mesnerin Hildegard Licha und ihre Helfer waren für die Lichterstimmung verantwortlich. Mit dem Lied "Transeamus usque Bethlehem" forderte der Kirchenchor unter Leitung von Rudi Schneider in der Christmette um 22 Uhr die Zuhörer auf, nach Bethlehem zu gehen, wo der Retter der Welt in einem Stall von Maria geboren worden ist.

Orgelspiel (Rudi Schneider) und Trompetenklänge begleiteten Pfarrer Wilhelm Bauer, Diakon Norbert Hammerl und eine große Schar Ministranen beim Einzug zur Christmette. "Wir feiern die Heilige Nacht, feiern Christi Geburt als Mensch unter Menschen, der sich mit allen Menschen auf der Erde solidarisiert", sagte Pfarrer Bauer. "Ehre sei Gott und Friede den Menschen auf Erden" stimmte der Kirchenchor beim Gloria an. Hubert Schönberger trug die Lesung vor, Diakon Norbert Hammerl das Evangelium. In seiner Predigt ging der Diakon darauf ein, wie aus einem heidnischen Fest das christliche Weihnachten entstanden ist. "Ein Kind ist unsere Botschaft, die wir in Wort und Tat verkünden sollen", stellte Hammerl heraus. "Wir sollten uns auf den Weg zur Krippe machen, denn dort ist der Retter der Welt geboren worden." Das unterstrich auch der Kirchenchor mit seinem Lied "Der Heiland ist geboren, freu dich, o Christenheit, kommt her zur Krippe in dem Stall. Beim Schlusslied "Stille Nacht" wurde es dunkler in der Kirche.

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