Im 98. Lebensjahr verstarb am 13. Januar Karl Eigner im Krankenhaus Schwandorf. Zuletzt hatte er in einem Pflegeheim in Pfreimd gelebt. Der Verstorbene war am 10. April 1928 als zweites Kind der Eheleute Johann und Maria Eigner in Tännesberg geboren worden. Dort wuchs er mit seinen Brüdern Josef, Hans und Andreas auf.
Nach dem Besuch der Volksschule in Tännesberg erlernte Karl Eigner das Schreinerhandwerk und war anfangs als Bauschreiner im Außendienst tätig. Danach war er bei der Firma Schuster in Tännesberg beschäftigt und später bis zur Rente bei der Firma Kumpf in Vohenstrauß. Am 23. Juli 1956 heiratete er seine Ehefrau Erna, geborene Brandl. Aus der Ehe gingen drei Kinder, sechs Enkel und zehn Urenkel hervor, die ihn stets mit Stolz erfüllten.
„Wir spüren, dass sich etwas verändert hat, dass jemand, der ihr Leben bereichert hat, nun nicht mehr bei ihnen ist. Für die Ehefrau, die Kinder, Enkel und Urenkel bedeutet das: Wir vermissen ihn. Wir spüren seine Abwesenheit. Aber wir erinnern uns auch an all die Momente voller Freude, Liebe und gemeinsamer Zeit. Und in diesen Erinnerungen spüren wir: Er hat euer Leben 97 Jahre geprägt, auf eine Art, die Sie niemals vergessen werden“, tröstete Dekan Alexander Hösl beim Requiem die Hinterbliebenen.
Der Naturliebhaber Karl Eigner hatte sein Hobby zum Beruf gemacht und nicht nur für seine Kinder Möbel mit Sorgfalt, Geduld und Liebe zum Detail gebaut. Kleine Überraschungen bei seinen Auswärtstätigkeiten mitzubringen, Geschichten zu erzählen und Spaziergänge mit seinen Liebsten zu machen, bedeuteten ihm sehr viel. Vermissen werden ihn auch die Feuerwehr Tännesberg, die Pfarrgemeinschaft und der Freundestreff bei der „Binnerschreiner Maria“.













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