02.10.2018 - 11:49 Uhr
TännesbergOberpfalz

Trauer um Barbara Hammer

Plötzlich und unerwartet ist Barbara Hammer am Donnerstag, 27. September, in den frühen Morgenstunden gestorben.

von Erich SpickenreitherProfil

Nach einem langen und erfüllten Leben hinterlässt sie drei Kinder, sechs Enkelkinder und zwei Urenkel, die alle um sie trauern. Im Trauergottesdienst für Barbara Hammer aus Großenschwand, geborene Eckert, am Montag um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche wies Pfarrer Wilhelm Bauer auf die Figurengruppe "Seid also wachsam" von Künstler Andreas Kuhnlein aus dem Chiemgau hin. "Auch wenn eure Mutter 90 Jahre alt wurde, so ist doch der Tod immer überraschend", wandte er sich an die Angehörigen.

Barbara Hammer wurde am 19. Mai 1928 als zweitjüngstes von sieben Kindern der Eheleute Josef und Barbara Eckert in Reisach geboren. Im landwirtschaftlichen Anwesen ihrer Eltern wuchs sie auf und half dort von Kindheit an fleißig mit. Später verdiente sie ihr Geld durch Pflanzarbeiten im Staatswald. Dort lernte sie den Waldfacharbeiter Franz Hammer kennen, ihren späteren Ehemann. Die Hochzeit war am 21. November 1951 in der Klosterkirche in Pfreimd. 1954 wurde Sohn Peter geboren, 1961 Tochter Irmgard und 1964 ihre Schwester Anneliese. Bedingt durch die Erkrankung ihres Mannes war Frau Hammer seit 1960 bei der OBAG beschäftigt. Ihr Ehemann Franz starb im Mai 1997.

Die Kinder waren zu diesem Zeitpunkt schon alle außer Haus. Ihren Lebensmittelpunkt verlagerte Hammer nach Weiden. Dort lebte sie selbstständig und zufrieden, bis sie durch eine akute Erkrankung gezwungen wurde, ins Seniorenheim Oberviechtach zu gehen. Eineinhalb Jahre lebte sie dort und beteiligte sich rege am Gemeinschaftsleben. Bis zu ihrem Tod war Frau Hammer geistig fit und liebte das Lesen. Die tief religiöse Verstorbene konnte auch noch im hohen Alter Gottesdienste im Regensburger Dom mitfeiern. Dies war einer ihrer Wünsche, den die Kinder ihrer Mutter gerne erfüllten.

Durch die Nähe zu ihrer Tochter Irmgard, die mit ihrer Familie im Elternhaus in Großenschwand wohnt, konnte Barbara Hammer immer auch am Familienleben teilnehmen. Eine ihrer Reisen im hohen Alter führte sie zu ihrem Sohn Peter nach Tirol. Sie war dort zutiefst von den hohen Bergen fasziniert.

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