Mit der Bauleitplanung zur Windenergie hat der Markt Tännesberg selbst bestimmt, wo Windkraftanlagen erstellt werden können. Als Partner konnte die Firma Max Bögl, Neumarkt, unter der Leitung von Christoph Walter, Bereichsleiter Süd, Projektentwicklung Erneuerbare Energien, gewonnen werden. Entsprechende vertragliche Vereinbarungen sichern auch den späteren Betrieb der drei Windräder, angelegt auf 25 Jahre. Betreiberin ist die eigens gegründete „Windpark Tännesberg GmbH & Co.KG“.
Anfang des Jahres wurden von der Firma Josef Hartinger aus Kleinschwand der Ausbau der Wege zu den einzelnen Anlagen, die Kranstell- und Lagerflächen sowie der Aushub für die Fundamente ausgeführt; diese sind für alle drei Standorte fertiggestellt.
Mit der Fertigstellung des nördlichen und südlichen Turms sind die ersten sichtbaren Zeichen der Anlage gesetzt. Insgesamt werden drei Windkraftanlagen vom Typ Vestas V 172 mit einer Nabenhöhe von 175 Metern gebaut. Es kommen Hybridtürme zum Einsatz, deren unterer Teil aus Beton und der obere Teil aus Stahlrohren besteht. Nach der Lieferung der Hauptkomponenten – Stahlsektionen für den Turm, Maschinenhaus, Triebstrang und Rotorblätter – beginnt im September die Endmontage der Anlagen. Die Inbetriebnahme ist für Oktober oder November dieses Jahres geplant.
Jede Anlage bringt eine Leistung von 7,2 Megawatt. Für den Anschluss an das zurzeit im Bau befindliche Umspannwerk Reisach-Ost wird aktuell eine erforderliche Kabeltrasse gebaut, die nahezu fertiggestellt ist.















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