08.01.2019 - 17:37 Uhr

Tapetenwechsel bei der CSU

Das Büro des Landtagsabgeordneten Stephan Oetzinger zieht heute in die Landgerichtsstraße um. Auch die Bundeswahlkreisgeschäftststelle ist bald in neuen Räumen.

Von der nur wenige Meter entfernten Erhardstraße zieht der Landtagsabgeordnete Stephan Oetzinger mit seinem Büro ins Eckgebäude Landgerichtsstraße 21 um. Bild: Gabi Schönberger
Von der nur wenige Meter entfernten Erhardstraße zieht der Landtagsabgeordnete Stephan Oetzinger mit seinem Büro ins Eckgebäude Landgerichtsstraße 21 um.

Das Büro des neuen CSU-Landtagsabgeordneten Stephan Oetzinger beginnt an diesem Mittwoch mit dem Umzug: von der Erhardstraße 1 in die Landgerichtsstraße 21. Anfang Februar soll die Einweihung über die Bühne gehen.

In der nur wenige Meter vom alten Domizil entfernt liegenden Unterkunft stehen Büroleiter Dominik Baschnagel und den beiden Teilzeitsekretärinnen im Erdgeschoss rund 80 Quadratmeter zur Verfügung. Das Gebäude gehört einem Altenstädter. Baschnagel bittet um Nachsicht, sollten er und seine Kolleginnen in den nächsten Tagen nicht sofort erreichbar sein. Wenn alles klappt, dann läuft der Betrieb Mitte kommender Woche wie gewohnt reibungslos.

Oetzinger musste sich nach einer neuen Bleibe umschauen, weil der Bundeswahlkreisvorsitzende Albert Rupprecht die Räume zum 1. Februar 2019 gekündigt hat. Sein Abgeordnetenbüro hatte der Berliner Parlamentarier bereits vor einem Jahr als Home-Office für seine Mitarbeiterin Andrea Lang nach Pleystein verlegt.

Oetzingers Vorgängerin Petra Dettenhöfer war Untermieterin beim Bundeswahlkreis Weiden-Neustadt-Tirschenreuth. Der Manteler übernahm den Mietvertrag, muss aber nach der Kündigung Rupprechts nun die Schreibtische räumen.

Ebenso zieht sich die Bundeswahlkreisgeschäftsstelle aus der Erhardstraße zurück. Laut Geschäftsführer Wolfgang Pausch wird in den nächsten Tagen der Mietvertrag unterzeichnet. Die neuen Räume im Stadtzentrum mit Parkplätzen vor der Haustüre werden ebenfalls zum 1. Februar bezogen. Dies geht allerdings nicht ganz geräuschlos über die Bühne. Weil sich der Bundeswahlkreis nicht in die von Gabriele Lang angebotenen Räume in der Bahnhofstraße einmietet, hat die Tochter des verstorbenen Staatsministers Gustl Lang ihren Austritt aus der Partei angekündigt.

Weiter in ihrem Zuhause bleiben dagegen die CSU-Stadtratsfraktion und der Weidener CSU-Kreisverband. Sie befinden sich im selben Gebäude wie noch Oetzingers Leute und Pausch. Der Eingang liegt nur auf der anderen Seite, in der Sonnenstraße.

 
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