08.05.2020 - 17:24 Uhr
TeublitzOberpfalz

Höllohe bleibt geschlossen

Zoos und botanische Gärten dürfen ab Montag wieder öffnen. Das betrifft aber nicht die Höllohe. Der Wild- und Freizeitpark bei Teublitz bleibt geschlossen – aus mehreren Gründen.

Obwohl Tierparks ab Montag wieder öffnen dürfen, bleibt die Höllohe wegen der örtlichen Gegebenheiten geschlossen.
von Benjamin Tietz Kontakt Profil

Während andernorts die Tierparks am Montag wieder aufsperren, bleibt die Höllohe weiterhin für Besucher gesperrt. Im Wild- und Freizeitpark zwingen die örtlichen Gegebenheiten dazu, ihn weiter geschlossen zu halten. "Auch wenn Tierparks und botanische Gärten ab dem 11. Mai wieder öffnen dürfen, ist dies nur unter Auflagen möglich, die in der Höllohe nicht lückenlos eingehalten werden können", schreibt Landratsamts-Pressesprecher Hans Prechtl in einer Mitteilung. Der Einlass wäre zu überwachen, die 20-Quadratmeter-Regel pro Besucher einzuhalten und mindestens 1,5 Meter Abstand zu halten.

Eine Begrenzung der Besucherzahl und die Vermeidung von Menschenansammlungen an Gehegen und auf den Spielplätzen lassen sich aber vor allem wegen der offenen Gestaltung von Zugängen und Wegen nicht überwachen. Dem Landkreis Schwandorf als Träger der Einrichtung bleibe deshalb laut Prechtl leider keine andere Wahl, als den Park weiterhin geschlossen zu halten.

Das tierische Leben geht trotzdem unverändert weiter: "Dank der guten Pflege durch die Mitarbeiter geht es den rund 160 Tieren sehr gut", heißt es in der Mitteilung. Die Bewohner der Höllohe leben meist in Herden oder Gruppen und müssten nicht zusätzlich beschäftigt werden. Wo es die Zeit zulasse, bekämen die Tiere zusätzliche Streicheleinheiten durch die Pfleger. Wann der Wildpark Höllohe wieder öffnen wird, steht indes noch in den Sternen. Dies kann laut Hans Prechtl "heute noch nicht gesagt werden".

Hintergrund:

Drei neue Corona-Fälle

Drei neue Infektionen mit dem Coronavirus wurden am Freitag im Landkreis Schwandorf gemeldet. Es handelt sich laut Landratsamt dabei nicht um Kontaktpersonen zu früher gemeldeten Fällen, so dass neue Infektionsketten nachverfolgt werden müssen. Die Gesamtzahl liegt nun bei 444.

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