Teublitz
01.06.2026 - 19:15 Uhr

Teublitz erhält neues Notstromaggregat für Wasserversorgung

Teublitz hat ein neues Notstromaggregat erhalten, um die Wasserversorgung bei Stromausfällen zu sichern. Die Übergabe fand Ende Mai 2026 statt.

In Teublitz wurde Ende Mai 2026 ein neues Notstromaggregat für die städtische Wasserversorgung übergeben, berichtet die Stadt. Die mobile Netzersatzanlage soll die Wasserversorgung und andere städtische Einrichtungen auch bei größeren Stromausfällen aufrechterhalten. Der finale Standort wird der neue Carport-Stellplatz am Wasserwerk sein, der kürzlich fertiggestellt wurde.

Die Stadt Teublitz arbeitet seit 2022 an einem umfassenden Notfallkonzept für mögliche Stromausfälle im Stadtgebiet. Ziel ist es, wichtige öffentliche Ver- und Entsorgungseinrichtungen auch im Ernstfall weiterhin betreiben zu können. Dafür werden sowohl geeignete Stromerzeuger beschafft als auch verschiedene Gebäude technisch für die Einspeisung von Notstrom vorbereitet.

Leistungsstarkes Aggregat

Nach der Anschaffung zweier kleinerer mobiler Notstromaggregate für die Feuerwehren Saltendorf und Katzdorf wurde nun ein leistungsstarkes, mobiles Notstromaggregat beschafft. Zur Übergabe trafen sich Vertreter der Stadtverwaltung, Feuerwehrkommandant Johannes Schindler, Kreisbrandmeister Christoph Spörl und Norbert Hiller vom Planungsbüro Hiller bei der Feuerwehr Teublitz. Das neue Aggregat kann sowohl das Wasserwerk als auch das Krisenzentrum, bestehend aus Bauhof und Feuerwehr Teublitz, mit Strom versorgen.

Die Netzersatzanlage kostet rund 185 000 Euro und stammt von der Firma Polyma aus Kassel. Sie verfügt über eine Leistung von rund 200 kVA und wird über einen Dieselmotor betrieben. Zusätzlich erhielt das Aggregat eine Flutlichtanlage mit einem auf knapp 9 Meter ausziehbaren Mast, sodass es auch zur Ausleuchtung von Einsatzstellen durch die Feuerwehr genutzt werden kann.

Infrastruktur für den Krisenfall ausgebaut

Seinen festen Stellplatz erhält das Aggregat am städtischen Wasserwerk. Dort wurde eine befestigte und überdachte Standfläche im Stile eines Carports errichtet. Durch die Nähe zum neuen Einspeiseschrank kann im Falle eines Stromausfalls schnell reagiert und die Wasserversorgung sichergestellt werden.

Die erforderlichen elektrischen Umbauarbeiten am Wasserwerk wurden von der Firma Graf Gebäudetechnik aus Schwandorf ausgeführt. Für rund 38 500 Euro wurden unter anderem ein neuer Einspeiseschrank für die Notstromversorgung, ein zusätzlicher Verteilerschrank sowie verschiedene Verkabelungen installiert. Die Projektleitung für diesen Teil der Notstromversorgung übernahm das Planungsbüro Hiller aus Schwandorf.

Diese Meldung ist aus Informationen der genannten Organisation oder Behörde und mit Unterstützung durch KI erstellt worden.

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