22.01.2019 - 19:24 Uhr
TeublitzOberpfalz

Unfall mit fünf Fahrzeugen auf der A93

Bei einem Unfall auf der A93 zwischen Schwandorf und Teublitz wurden am Dienstag fünf Personen verletzt. Die Autobahn musste gesperrt werden.

Symbolbild
von Christopher Dotzler Kontakt Profil

Auf der A 93 hat es am Dienstagvormittag gewaltig gescheppert. Um 10 Uhr kam es gleich zu mehreren Unfällen. Die Bilanz: Eine Schwerverletzte, vier Leichtverletzte, insgesamt 30.000 Euro Schaden. Fünf Fahrzeuge waren in die Unfallserie verwickelt.

Aber ganz von vorne: Beamte waren am Dienstag dabei, einen Abstandsmesser auf der Brücke zwischen den Autobahnausfahren Schwandorf-Süd und Teublitz zu installieren. Etliche Fahrer bremsten, um einem Bußgeldbescheid zu entgehen. Eine 26-jährige Schwandorferin reagierte zu spät und fuhr mit ihrem Audi A1 auf einen Audi A4 Avant auf, den ein 28-Jähriger aus Maxhütte-Haidhof steuerte.

Auch ein 51-Jähriger aus Oberbayern bremste zu spät. Er touchierte mit seinem grauen Golf den Audi A1. Anschließend schlingerte der Golf nach rechts und prallte gegen einen orangen Seat Ibiza. Dessen 35-jährige Insassin kam daraufhin nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr mehrere Verkehrszeichen um, schlitterte die Böschung entlang, und das Auto überschlug sich mehrfach. Die junge Frau musste schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber ins Uniklinikum Regensburg geflogen werden.

Das war noch nicht alles. Ein Opel Astra Cabrio prallte in die Mittelleitplanke. Die Insassen, 22 und 19 Jahre alt, zogen sich - ebenso wie die Fahrer des Audi A4 Avant und des Audi A1 - leichte Verletzungen zu. Lediglich der Golf-Fahrer blieb unverletzt. Wegen der Unfallserie musste die Autobahn eineinhalb Stunden gesperrt werden. Zahlreiche Helfer der Feuerwehren Klardorf und Schwandorf, des BRK, der Autobahnpolizei sowie mehrere Abschleppdienste und Polizeibeamte waren im Einsatz. Nach Notruf in eine Fachklinik

Ein 29-jähriger Schwandorfer setzte am Montag gegen 22 Uhr einen Notruf an die Polizei ab. Da der genaue Grund hierfür nicht nachvollziehbar war, bekam der Mann Besuch durch Beamte der örtlichen Polizei. Er weigerte sich allerdings nun, die Wohnungstüre zu öffnen. Da eine Gefahr für ihn zu befürchten war, musste sie von den Ordnungshütern gewaltsam geknackt werden. Im Inneren war der 29-Jährige anzutreffen, musste allerdings im Anschluss in eine Fachklinik nach Regensburg gebracht werden. In der Wohnung wurden Betäubungsmittel vorgefunden, die beschlagnahmt wurden und dem Mann ein Strafverfahren einbrachten. Vor Ort waren Helfer des Rettungsdienstes, der Feuerwehr Schwandorf und des THW Schwandorf im Einsatz.

Für Unverständnis und Kopfschütteln bei den Einsatzkräften sorgte ein Nachbar, welcher sich lautstark über die Einsatzfahrzeuge beschwerte, da er sich in seiner Nachtruhe massiv gestört fühlte. Aufgrund seines Verhaltens war ein eindringliches Gespräch erforderlich, welches durch die Beamten mit ihm geführt wurde. Dadurch konnte die Ruhe für die Rettungskräfte vor dem uneinsichtigen Nachbarn wieder hergestellt werden, teilte die Polizei am Dienstag mit.

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