Teunz
16.01.2019 - 12:28 Uhr

Feuerwehr Teunz sieht neues Löschfahrzeug auch als Verpflichtung

Über 60 Mal sind die Aktiven der Feuerwehr im Vorjahr zu Einsätzen ausgerückt. Das neue Löschfahrzeug ist der Stolz des ganzen Vereins. In der Neuanschaffung sieht Kommandant Andreas Brandstätter auch eine Verpflichtung.

Bürgermeister Norbert Eckl und Jugendwart Klaus Pflug (von links) dankten den übungsfleißigsten Feuerwehranwärtern mit Gutscheinen für ihren Einsatz. Bild: frd
Bürgermeister Norbert Eckl und Jugendwart Klaus Pflug (von links) dankten den übungsfleißigsten Feuerwehranwärtern mit Gutscheinen für ihren Einsatz.
Kommandant Andreas Brandstätter (rechts) und Bürgermeister Norbert Eckl (links) dankten dem langjährigen Gerätewart Heinrich Deyerl (Mitte) für seine gründliche Arbeit. Bild: frd
Kommandant Andreas Brandstätter (rechts) und Bürgermeister Norbert Eckl (links) dankten dem langjährigen Gerätewart Heinrich Deyerl (Mitte) für seine gründliche Arbeit.

Bei der Dienstversammlung der Feuerwehr Teunz schienen der Schulungsraum und die Nebenräume des Gerätehauses aus allen Nähten zu platzen. Waren die Aktiven bereits in der Vergangenheit bestens für Einsätze geschult und zu Wettbewerben und Leistungsbeweisen motiviert, scheint die Ankunft des neuen Löschfahrzeugs im vergangenen Mai noch einmal für einen Motivationsschub gesorgt zu haben.

In einem umfassenden Tätigkeitsbericht bilanzierte Kommandant Andreas Brandstätter ein sehr ereignisreiches Einsatz-, Ausbildungs- und Übungsjahr. Unter den 65 Einsätzen waren 3 Brände, 25 Technische Hilfeleistungen und 32 First-Responder-Einsätze verzeichnet. Laut Brandstätter verfügt die Teunzer Wehr derzeit über 11 Gruppenführer, 25 Aktive mit Atemschutzausbildung, 22 Maschinisten, 23 First-Responder-Kräfte sowie 5 Fachausbilder für den Landkreis.

Die insgesamt 28 Feuerwehranwärter werden von 3 Jugendwarten betreut. Diese Nachwuchstruppe, aus der immer wieder Kräfte in die Reihen der Aktiven übernommen werden können, verfügt über einen sehr guten Ausbildungsstand und genießt einen sehr guten Ruf, den es auch heuer wieder bei Wettbewerben zu verteidigen gilt.

Der Kommandant appellierte an alle Aktiven, den Ausbildungsstand bei den angesetzten Übungsterminen auch im neuen Jahr hochzuhalten. Überdies gelte es, den Anforderungen durch das neue Löschfahrzeug gerecht zu werden. Dies sei angesichts der Investition in den Brandschutz auch eine Verpflichtung. Andreas Brandstätter dankte allen, die Freizeit, Fleiß sowie Ausbildungs- und Übungseifer investiert haben. Besondere Herausforderungen hatten die Atemschutzträger zu bewältigen, die bei Atemschutzwettbewerben in Vohenstrauß und Amberg Leistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold abgelegt haben. 17 Aktive haben Leistungsabzeichen für Technische Hilfeleistung abgelegt und weitere Kameraden Fortbildungen und Lehrgänge besucht.

Mit einem Geschenk bedankte sich der Kommandant beim langjährigen Gerätewart Heinrich Deyerl, der seine verantwortungsvolle Arbeit in jüngere Hände gibt. Seine Aufgabe übernimmt nun Christian Deyerl, als stellvertretende Gerätewarte stehen ihm Andreas Bauer und Andreas Fleck zur Seite.

Einen umfangreichen Bericht legte Jugendwart Klaus Pflug vor, der unter anderem beim Leistungswettbewerb mit seiner Truppe den Bezirksentscheid erreichte. An 56 Tagen sind von den 29 Jugendlichen, davon 11 Mädchen, 124 Stunden Ausbildung absolviert und an weiteren 32 Tagen sonstige Feuerwehrtätigkeiten erledigt worden. Der Leiter Atemschutz, Bernhard Neuber, berichtete von vier Einsätzen seiner Atemschutzträger, wobei 16 Kameraden eingesetzt waren, außerdem standen 22 Übungen an. Eine gute Leistungsbilanz legte auch Tobias Eckert, Leiter First-Responder, vor. Die 23 Kräfte, darunter 3 Frauen, waren bei 33 Einsätzen gefordert.

Zu diesen stolzen Leistungsbilanzen fanden Bürgermeister Norbert Eckl, Kreisbrandinspektor Richard Fleck und Kreisbrandmeister Christian Weinfurtner nur lebende Worte. Insbesondere stellen sie die hervorragende Jugendarbeit heraus und würdigten den hohen Ausbildungsstand und den Übungsfleiß der Aktiven.

Beförderungen:

Zum Oberfeuerwehrmann: Florian Biersl. Zum Oberlöschmeister: Tobias Eckert, Berthold Eckl, Bernhard Fischer, Stefan Liebl. Zum Hauptlöschmeister: Bernhard und Reinhard Neuber. (frd)

 
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