02.07.2021 - 11:10 Uhr
TeunzOberpfalz

Johannisfeuer markiert das Ende des Lockdown

Das erste Fest in Teunz nach langer Zeit ist das Johannisfeuer der Jugendfeuerwehr. Wenngleich die Corona-Auflagen noch einen engen Rahmen stecken, so feiern Organisatoren und Gäste einen gemütlichen Abend am Pfarrerberg.

Mit den Kindern und Jugendlichen segnete Pfarrer Herbert Rösl das Feuer. Mit den Fackeln wurde das Feuer dann entzündet.
von Tobias KrafczykProfil

Bei den Verantwortlichen der Feuerwehr Teunz um Adolf Hammer war die Freude groß, als klar wurde, dass im Landkreis Schwandorf die Johannisfeuer als genehmigungsfähige Veranstaltung angesehen werden. Mit der Entscheidung, das Fest durchzuziehen, begann aber auch das Ringen um die Umsetzung der Corona-Auflagen. Für alle war klar, dass es ein unbeschwertes Fest werden sollte, aber auch die Vorschriften und Schutzmaßnahmen ernstgenommen werden. Mit der Verlegung und Abgrenzung des Festplatzes wurde gewährleistet, dass der Festbetrieb auf die 100 zugelassenen Besucher reduziert blieb.

Nach dem Gottesdienst, der auf dem Pfarrerberg, über den Dächern von Teunz, von Pfarrer Herbert Rösl zelebriert wurde, verlagerte sich das Geschehen dann in die Kindergartenzufahrt. Einige Besucher nutzten auch das to-go Angebot der Feuerwehr und versorgten sich mit Speisen und Getränken. Pfarrer Rösl segnete das Feuer: Die vielen Fackeln der Kinder und Jugendlichen entzündeten dann das Feuer. Wenn es auch nicht die Größe der vergangenen Jahre hatte, so war beim Aufbau ganze Arbeit geleistet worden: Der Holzstoß brannte mit schlanker, aber mächtiger Flamme ab, wie im Bilderbuch.

Der Freiluftgottesdienst mit Blick auf die Kirche und das Dorf, gefeiert von Pfarrer Herbert Rösl und musikalisch umrahmt durch die Blaskapelle Teunz, bildete den Auftakt zum traditionellen Johannisfeuer.
Die Jugendfeuerwehr hatte ganze Arbeit geleistet und einen perfekte Holzstoß aufgeschichtet.
In der Kindergartenzufahrt wurden die Stände für Essen, Getränke und Anmeldung aufgebaut und im Wendekreis ein abgegrenzter und Festplatz geschaffen, der sich nach dem Gottesdienst schnell füllte.
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