An seinem ersten offiziellen Tag als Bürgermeister hatte Adolf Hammer eine schöne Aufgabe zu erfüllen. Er durfte Reinhold Schindler zum 85. Geburtstag gratulieren. Auch sein Vorgänger Norbert Eckl ließ es sich nicht nehmen, die besten Glückwünsche zu übermitteln, war der Jubilar doch 30 Jahre im Gemeinderat und davon 12 Jahre als stellvertretender Bürgermeister tätig.
In Teunz geboren, lernte der "Drotschneinda" den Beruf des Spenglers und Gas- und Wasserinstallateurs, den er anfangs in München ausübte. Im Jahr 1969 übernahm er die Spenglerei, die sein Vater in Teunz aufgebaut hatte. Aus der Ehe mit Gattin Lisbeth, die 1968 geschlossen wurde, gingen Sohn Norbert und Tochter Birgit hervor. Nach Eintritt in den Ruhestand blieben die Firmenräume nicht leer. Sohn Norbert hat im Jahr 2007 die Spenglerei zu acht Büroräumen umgebaut und bietet Klimatechnik an.
An seinem Ehrentag erfreuten nicht nur die zwei Enkel den Opa, sondern auch zahlreiche Gratulanten. Pfarrer Herbert Rösl kam ebenfalls in das Haus, um alles Gute und Gottes Segen zu wünschen. Lustig wurde der Nachmittag, als Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr und der Spielvereinigung, deren Ehrenmitglied der Jubilar ist, vorbeikamen. Beim gemeinsamen Kaffeetrinken wurden alte Geschichten aufgewärmt, und so mancher Streich, den Reinhold Schindler gespielt hatte, kam wieder ans Tageslicht, was zu der Aussage führte: "Der Reinhold war schon so ein Spitzbub." Glückwünsche kamen auch vom Kriegerverein, den Fußballern, dem Wanderverein und der Blaskapelle, deren Mitglied Reinhold Schindler ist.













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