20.06.2021 - 14:45 Uhr
TeunzOberpfalz

Spende aus Teunz zur Unterstützung krebskranker Kinder

Norbert Schindler (links) aus Teunz übergab den Spendenscheck in Höhe von 2000 Euro an Herbert Putzer, den Vorsitzenden der Kinderkrebshilfe Oberpfalz Nord.
von Christof FröhlichProfil

Mit einer Spende von 2000 Euro unterstützt Unternehmer Norbert Schindler aus Teunz die Arbeit der Kinderkrebshilfe Oberpfalz Nord. Zum 50. Geburtstag war es ihm ein Anliegen, seine Dankbarkeit für eine gesunde Familie zum Ausdruck zu bringen.

"Weil es meiner Familie gutgeht und wir einen gesunden Jungen bekommen haben, will ich an die denken, mit denen es das Schicksal nicht so gut meint", erklärte Norbert Schindler, der mit seinem Unternehmen Gebäudetechnik Schindler GmbH & Co.KG in seinem Heimatort Teunz ansässig ist. Und so wünschte sich Geschäftsführer Schindler zu seinem 50. Geburtstag keine weiteren Geschenke, sondern bat seine Gratulanten, in einer Spendenbox einen Obolus für die Kinderkrebshilfe Oberpfalz Nord zu hinterlassen.

So kam eine Summe von 1670 Euro zusammen, die der Jubilar noch auf 2000 Euro aufrundete. Dieses Geld übergab Norbert Schindler nun an Herbert Putzer, den Vorsitzenden der Kinderkrebshilfe, in Form eines symbolischen Schecks. Dieser dankte dem Unternehmer zum einen dafür, dass er sowohl seinen Geburtstag als auch die Geburt seines Sohnes zum Anlass genommen hat, an jene zu denken, die sich – oft verbunden mit großen finanziellen Anstrengungen – um ihre krebskranken Kinder kümmern müssen.

Wie Herbert Putzer verdeutlichte, nehme sich der Verein solchen Familien bereits seit der Gründung im Jahr 2004 an. Seit dieser Zeit habe man bereits 208 Familien wirkungsvoll unterstützen können. Alleine im vergangenen Jahr habe die Kinderkrebshilfe Oberpfalz Nord eine Summe von 251 000 Euro zur Verfügung gestellt.

Diese Gelder errechnen sich aus den Beiträgen der rund 500 Mitglieder sowie durch Spenden. Da die Vorstandsmitglieder und die Verwaltung ehrenamtlich arbeiten, komme jeder gespendete Euro ohne jeglichen Abzug und Verwaltungsaufwand den erkrankten Kindern und ihren Familien zugute. Mit diesen Mitteln werde all das bezahlt, was die Kranken- und Pflegekassen nicht übernehmen, wodurch den Familien das Leben zumindest finanziell etwas erleichtert werde.

 

 

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