Musikfreunde schätzen den Chor "Cantate" für seine Fähigkeit, aus Noten Kunstwerke zu machen. Ihr Können stellten die Sänger einmal mehr bei einem Konzert in der Pfarrkirche in Heinrichskirchen unter Beweis. Der Anlass war ein besonderer: Der Chor beschenkte sich damit zu seinem 25. Geburtstag. "Meine Sänger haben sich das gewünscht“, erklärt Chorleiterin Evi Welsch, die den Chor vor 25 Jahren, zusammen mit weiteren Musikbegeisterten, aus der Taufe gehoben hat. Sie freute sich sehr, dass nach wie vor gemeinsam gesungen wird.
Das Jubiläumskonzert war aber auch ein Geschenk für alle Zuhörer im Gotteshaus. Pfarrer Alexander Dyadychenko (Rötz) betonte, wie vielseitig der Chor sei. Er trete bei den verschiedensten Anlässen auf, finde stets die passenden Lieder und mache daraus ein Kunstwerk. Der Geistliche sah "Cantate" als Bereicherung für die Kirchenmusik. Mit diesem Konzert beschenke der Chor sich nicht nur selbst, sondern erfreue auch die Zuhörer mit "Musik, die aus dem Herzen kommt". Das Publikum werde aus dem Alltag hinein ins fantasievolle Land der Töne geführt. Für die Zukunft wünschte Pfarrer Dyadychenko dem Chor weiterhin Begeisterung für die Musik.
Für das Jubiläumskonzert hatte sich "Cantate" Unterstützung von den "Oberland-Musikanten" unter der Leitung von Jürgen Lößl und von Maria und Christina Lößl geholt. Sie bereicherten das Konzert mit Bläsern, Harfen- und Querflötenklängen. Als Geburtstagsgeschenk hatte Jürgen Lößl das Lied „Wo ich auch stehe“ für Chor und Bläser bearbeitet. Im Wechsel gaben Sänger und Instrumentalisten Stücke wie „Dir vertrau’ ich mich an“, „You raise me up“ oder „Freude schöner Götterfunken“ zum Besten.
Der Mix aus traditionellem, neuem geistlichen und modernem Liedgut kam bei den Zuhörern bestens an. Beeindruckender Abschluss war das Lied „Wer glaubt, ist nie allein“, das Chor und Bläser gemeinsam interpretierten und in das alle Zuhörer einstimmten. "Das war ein Gänsehautmoment“, räumte Chorleiterin Evi Welsch später ein. Das Publikum honorierte das außergewöhnliche Hörerlebnis mit langanhaltendem Applaus.
Danach trafen sich die Sänger im Heinrichskirchner Pfarrheim, wo Evi Welsch an die Anfänge des Chors erinnerte. Zu anfangs wurde noch im Wohnzimmer der Familie Welsch geprobt, mittlerweile haben die 18 Sänger bei Hans Schöberl in Pillmersried einen festen Probenraum. Alle Chormitglieder eine die Liebe zur Musik. Im Namen der Sänger bedankte sich Birgit Vogl bei der Chorleiterin und überreichte einen Blumenstrauß. Geschenke gab es auch für Hans und Daniela Schöberl, die ihren Dachboden als Probenraum zur Verfügung stellen sowie für Organist und Pianist Franz Laubmeier. Ein Dank galt auch den befreundeten Musikern Jürgen Lößl, Maria und Christina Lößl.
Den Erlös aus dem Benefizkonzert wollen die Sänger für ein Projekt der Missionsdominikanerinnen in Simbabwe spenden. Dort soll ein Krankenhaus gebaut werden.














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