18.02.2019 - 11:32 Uhr
Thansüß bei FreihungOberpfalz

Heim des Schützenvereins Thansüß sanierungsbedürftig

Zwar ruht der aktive Schießsport. Doch der Schützenverein Tell Thansüß landet mit der integrierten Kirwajugend im vergangenen Jahr wieder einige Volltreffer im Bereich Brauchtum und Kultur.

Auf den ersten Blick sind die Schäden an dem 1955 erbauten Gebäude nicht sichtbar, in dem bis Anfang der 80er-Jahre die Schule untergebracht war. Die Sanierungskosten des heutigen Thansüßer Schützenheims werden derzeit ermittelt.
von Siegfried BockProfil

"Bei Interesse bieten wir weiterhin die Förderung des Schießsports in Zusammenarbeit mit Nachbargesellschaften an", ließ Schützenmeister Andreas Luber in der Jahreshauptversammlung wissen. Das Schützenheim als einziger gesellschaftlicher Treffpunkt im Ort sei sehr gefragt als Versammlungsort, für Feste und private Feiern, berichtete er.

Mit zwei Mannschaften beteiligte sich Tell nach Lubers Angaben an Bürgerschießen. Kinderfasching, Rockhauskneipe, Bockbier- und Maifest, Johannisfeuer oder Kirwa. Die diversen Vereinsabende seien durchwegs erfolgreich verlaufen. Im gewohnten Rhythmus aufrecht erhalten wollen die Schützen die Gesellschaftsabende.

2018 wurden im Schützenheim in Eigenleistung Ton- und TV-Anlage mit Beamer sowie die Stühle, Bänke und Bartresen erneuert und Türschließer angebracht. Die Tell- Kirwajugend unterhalte und erneuere das Gebäude so gut es geht, bemerkte Luber mit einem Dank an alle Unterstützer und Gönner. Auf diese hofft der Verein auch bei der Sanierung des Gebäudes, "denn es steht ja allen aus dem Dorf zur Verfügung", betonte Luber. Ende 2018 seien nämlich Dach- und Feuchtigkeitsschäden am ehemaligen Schulhaus entdeckt worden. Der Bauausschuss habe nach Begutachtung auch Schäden an Heizung, Boden und Verglasung im Eingangsbereich aufgenommen. "Derzeit läuft die Planung von Sanierungsarbeiten auch in Zusammenarbeit mit dem Amt für Ländliche Entwicklung", informierte der Tell-Chef. Er stellte klar, dass der Verein als Mieter die Maßnahmen nicht mit Eigenmitteln stemmen kann. "Natürlich werden wir uns aber mit Eigenleistungen einbringen", versprach er.

Trotz Investitionen vermeldete Reinhard Seidl einen positiven Saldo. Ohne Gegenstimme wurde die Überlassung einiger Veranstaltungen an die Festdamen der Feuerwehr beschlossen, um diesen die Finanzierung ihrer Festkleider zu ermöglichen.

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