28.07.2018 - 15:49 Uhr
TheisseilOberpfalz

Schlittenhang braucht kein Schild

Nur einstimmige Beschlüsse gibt es in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats im Gemeindehaus Letzau. Das Spektrum der Themen reicht von der Feuerwehr über eine Verkehrsschau und Bauangelegenheiten bis zum Winterdienst und Schlittenfahren.

von FSBProfil

(fsb) Zunächst ging es um Kosten für Einsätze und andere Leistungen der Feuerwehren. Um Versicherungsprobleme zu vermeiden, empfiehlt der Gemeindetag, statt Pauschalsätzen detaillierte Berechnungen in die Satzung aufzunehmen. So betragen künftig die Kosten für jeden angefangenen Kilometer Wegstrecke beim Tragkraftspritzenfahrzeug TSF 3,06 Euro. Die Ausrückestundenkosten, mit denen der Einsatz von Geräten und Ausrüstung abgegolten wird, die zwar zu Fahrzeugen gehören, deren Kosten aber nicht durch die Wegstrecke beeinflusst werden, betragen für dasselbe Fahrzeug je Stunde 48,11 €.

Von einer Gefahrenstelle in der steilen Linkskurve von Weiden kommend in Richtung Edeldorf bei der Abzweigung "In der tiefen Lohe" sprach Bürgermeisterin Marianne Rauh. Dort ereigneten sich bereits mehrere Unfälle. Bei einer Verkehrsschau Ende Juni zeigte sich, dass wegen der Einmündung in Richtung Almesbach Schutzplanken an dieser Stelle nicht möglich sind. Nach Meinung der Polizeiinspektion Neustadt müsse deshalb die Höchstgeschwindigkeit auf 70 Stundenkilometer beschränkt werden. Das Verkehrsschild wird an den bereits vorhandenen Pfosten mit dem Schild "Kurve links" angebracht. Die Aufhebung der Geschwindigkeitsbeschränkung soll nach der ersten leichten Rechtskurve erfolgen.

Bürgermeisterin Rauh holte sich das Einverständnis von ihren Räten, wegen des Winterdienstes in den Ortsteilen Letzau, Remmelberg und Schammesrieth auf die Suche nach einer geeigneten Firma zu gehen. Oswald Lingl setzte sich für eine zusätzliche Straßenlampe in Wildenreuth aus. Dies werde im Rahmen der Dorferneuerung und nach Behandlung im Gemeinderat umgesetzt, antwortete Rauh. Sepp Herrlein bezeichnete ein Verkehrsschild in der Hölltaler Straße als überflüssig, da es hier keine Gefahrensituation wegen des Schlittenbergs mehr gebe. Rauh sicherte zu, das Taferl abschrauben zu lassen.

Bauanträge:

Beim Anbau einer Überdachung an das Wohnhaus in Theisseil 171 werden keine wesentlichen Vorgaben des Bebauungsplanes verletzt. Beim nachgereichten Bauantrag zum Anbau eines unbeheizten Wintergartens an das Wohnhaus in Theisseil 147 bestehen zwei Abweichungen vom Bebauungsplan. Weil sich aber der Wintergarten gut in das Gesamtgebäude einfüge, hatte der Gemeinderat auch hier keine Einwände. (fsb)

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