Das genaue Alter des Wegweisers ist nicht bekannt. Wie der FWG-Vorsitzende Hans Wittmann sagt, habe man sich intensiv bemüht, das in Erfahrung zu bringen. Diplomarbeiten durchforstet, Einheimische befragt. Vergeblich. Der inzwischen verstorbene Wilchenreuther Fritz Weig habe die Tafeln wohl irgendwann einmal restauriert, aber selbst das Datum dieser Aktion habe man nicht ermitteln können.
Seit Weigs Restaurierung muss eine Weile vergangen sein, denn die Tafeln mit den Kilometerangaben für die nächsten Ortschaften in allen vier Himmelsrichtungen waren wieder verrostet, die Stange selbst mehrmals angefahren worden. "Die erneute Restaurierung hat sich die Freie Wählergemeinschaft (FWG) einen mittleren dreistelligen Betrag kosten lassen", wie Wittmann sagt. Dazu kommen die fast 100 Stunden Arbeit, die eine kleine Gruppe innerhalb der Wählergemeinschaft investiert hat. Die Platten hat man zunächst sandstrahlen lassen, dann wurden sie grundiert und zuletzt mussten die Ziffern und Zahlen neu gemalt werden. 256 Buchstaben und Ziffern, an die sich niemand traute. Wittmann blieb eigenem Bekunden also nichts anderes übrig, als sich selbst daran zu machen. Und so hat der FWG-Vorsitzende stundenlang in seinem Gartenhaus gepinselt: „Edeldorf 1,3 km“, „Roschau 2,1 km“ oder „Vohenstrauß 13,7 km“.
Beim Aufbau des restaurierten Wegweisers dankte Wittmann seinen Mitstreitern, allen voran Oswald Lingl und Günther Meißner für das Streichen und Setzen des Rohres, Meißner zudem dafür, dass er seinen Teleskoplader für die Aktion zur Verfügung gestellt hat.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.