Theuern bei Kümmersbruck
11.10.2019 - 18:22 Uhr

Zwei Museen machen "Industrierwelten begreifbar"

Unter dem Titel "Made in Germany - Made in Ostbayern" soll die Abteilung Industriegeschichte im Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern in Theuern neu konzipiert und gestaltet werden. Zusammen mit einem Partner.

LAG-Managerin Katharina Schenk überreicht Landrat Richard Reisinger den Leader-Förderbescheid in Höhe von 200 000 Euro für das Teilprojekt „Neukonzeption der Abteilung Industriegeschichte“. Bild: Robert Graf
LAG-Managerin Katharina Schenk überreicht Landrat Richard Reisinger den Leader-Förderbescheid in Höhe von 200 000 Euro für das Teilprojekt „Neukonzeption der Abteilung Industriegeschichte“.

Unter dem Titel "Made in Germany - Made in Ostbayern" soll die Abteilung Industriegeschichte im Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern in Theuern neu konzipiert und gestaltet werden. Die geplante Ausstellung soll Besuchern künftig in sechs unterschiedlichen Zeitabschnitten anhand von Zeitzeugen-Dokumenten und historischen Objekten einen Einblick in die Welt der Industrie zwischen 1800 und heute geben.

Gemeinsam mit dem Industriemuseum Lauf entstand das Leader-Kooperationsprojekt "Industriewelten begreifbar machen", für das die beiden Museen bereits seit längerem eng zusammenarbeiten. Nun wurde für das Teilprojekt des Landkreises Amberg-Sulzbach eine Förderung durch das EU-Förderprogramm Leader bewilligt.

Den Förderbescheid in Höhe von 200 000 Euro hat LAG-Managerin Katharina Schenk jetzt offiziell Landrat Richard Reisinger übergeben. Der zeigte sich erfreut über den bevorstehenden Beginn des Teilprojekts in seinem Landkreis: "Das Besondere an diesem Projekt ist die nun neu zustande gekommene Kooperation zwischen Theuern und Lauf. Für beide Kooperationspartner stellt das eine hohe inhaltliche Bereicherung dar."

In ihrer Kooperation stellen sich die beiden Museen der Aufgabe, junge Menschen bei ihrer Berufsfindung zu unterstützen und aufbauend auf veralteten Berufsbildern der beiden vergangenen Jahrhunderte neue Perspektiven aufzuzeigen. In Zusammenarbeit mit örtlichen Unternehmen sollen dazu passende Berufe der Gegenwart dargestellt werden, was das Interesse für technische und handwerkliche Berufe stärken soll.

Darüber hinaus sollen Mitmach-Stationen sowie Forscher- und Entdeckerblätter entstehen, die vor allem junge Besucher zum Ausprobieren animieren sollen. Ein gemeinsamer Flyer, ein Kombiticket für beide Museen sowie wechselnde Veranstaltungen runden die Kooperation ab. An beiden Standorten wird dem Besucher somit auf kreative und anschauliche Art und Weise die Industriewelt begreifbar gemacht.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.