Thumsenreuth bei Krummennaab
27.07.2026 - 10:15 Uhr

Kaiserwetter zum Jubiläum des Fördervereins "Treff" in Thumsenreuth

Vor 20 Jahren wurde in Thumsenreuth der Verein „Treff“ gegründet. Das ist eine Gemeinschaft, die es nach eigener Aussage „in sich hat.“ Gefeiert wurde das Jubiläum am Wochenende bei Kaiserwetter am Anger. Das waren die Highlights.

Damals, vor zwei Jahrzehnten, als man sich zur Gründung von "Treff" entschlossen hatte, wollte man sich im Dorf einbringen. Mit rund 20.000 Euro aus den Veranstaltungserlösen wurden zuletzt Vereine und der Krummennaaber Kindergarten unterstützt. Einen jährlichen finanziellen Beitrag gibt es nicht, stattdessen verpflichten sich die Mitglieder, die mindestens 14 Jahre alt sein müssen, stets Hand anzulegen.

95 Mitglieder

Der aktuell von Fabian Moller geleitete Verein „Treff“, der es nach eigener Aussage „in sich hat“, zählt 95 Mitglieder, die auch am Wochenende kräftig anpackten, um am Dorfanger Jubiläum, aber auch die erreichten Ziele zu feiern. Musikalisches Highlight am Samstag waren die "Südwind Buam". „Wir müssen uns noch einspielen, dann können wir aufspielen“, erklärte Bandleader Sepp Gleißner im Gespräch mit Oberpfalz-Medien. Der Abend sollte, was auch bestätigt wurde, sehr lange werden.

„Das Wetter passt, was will man mehr“, kommentierten die Bratwurst- und Steakbrater das angekündigte Kaiserwetter. „Da fehlt sich nichts“, meinte Vereinsmitglied Florian Mattes und wusste: "Wir können halt feiern."

Spanferkel mit Kartoffel- und Krautsalat

Ab 2 Uhr in der Nacht zum Sonntag drehten sich zwei Grills, damit das Mittagessen – Spanferkel mit Kartoffel- und Krautsalat – rechtzeitig fertig wurde. Anklang fanden Weißwürste und Pizza. Dass sich der Samstag hinzog, bestätigen zwei Thumsenreutherinnen an einem der viel frequentierten Stände. "Manche sind gar nicht nach Hause gegangen."

Am Sonntag stand eine Hüpfburg bereit, herangeschafft wurde ein großer Sandkasten. Und der war beim Kinderprogramm, zu dem auch ein Glücksrad gehörte, der Renner. Begehrt waren Eis, Kaffee und Kuchen.

Lebendige und lebenswerte Dorfgemeinschaft

An allen Tagen machten sich viele, meist zu Fuß oder mit dem Fahrrad, auf den Weg, um zu feiern. „Wenn im Dorf schon mal was los ist, muss man doch hingehen“, war zu hören. Fazit: Die Gemeinschaft im Dorf ist durch Treff, nicht nur wegen des Festes, tatsächlich lebenswert.

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