Der Ablauf besteht der Bittgänge besteht seit altersher aus Gebet, Fürbitte und Gesang. So auch diesmal, als sich die Thurndorfer Bittgänger bei frischem Wind auf den Weg nach Troschenreuth machten. In diesem Jahr hielten die am Himmel hängenden Wolken zwar dicht, aber der kalte Wind ließ den Teilnehmern die Eisheiligen deutlich spüren. Georg Schraml leitete als Vorbeter unter Begleitung von Pater Samuel Patton den morgendlichen Gang in die Nachbarpfarrei. In den Anliegen ging es wie seit jeher um die Feldfrüchte, die Fluren, Gärten und den Wald. Auch für die Aufgabe der Landwirtschaft – die Bereitstellung der Lebensmittel andere – wurde Gottes Segen erbeten. Zudem möge in seinem Leben eine Arbeit und Aufgabe finden, die ihn erfüllen möge. Junge Menschen sollten zudem während der Ausbildung Menschen mit Vorbildfunktion finden.
Eine Gruppe von Bläsern der Feuerwehrkapelle Thurndorf begleitete den Bittgang musikalisch. Nach dem Eintreffen in der Troschenreuther Pfarrkirche St. Martin zelebrierte Pater Samuel das Bittamt.
Nach einer kurzen Pause in den örtlichen Gasthäusern traten die Gläubigen schließlich den Rückmarsch an. Mit dem Marienlied „Meerstern ich dich grüße“, dem Tedeum, endete beim Eintreffen in der heimatlichen Pfarrkirche St. Jakobus der Tag. Mit einem Dankesgebet klang der Bitttag aus.














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