Gutes Miteinander

Jagdvorsteher Franz Höger moniert den immer größer werdenden Anteil an der Maisanbaufläche, die es der Wildschweinpopulation leicht mache. Auch über Schälschäden und Verbißschäden im Revier informierte er.

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Bei der Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Schönau begrüßte Jagdvorsteher Franz Höger auch Bürgermeister Ludwig Prögler und Gemeinderäte. In seinem Rückblick berichtete er von einem guten Miteinander und zwei gemeldeten und abgerechneten Wildschäden im abgelaufenen Jagdjahr. Es sind zwar im Wiesenbereich etliche Umbrüche durch Wildschweine verursacht worden, welche aber von Jagdpächter Fritz Ried in Eigenregie instand gesetzt wurden. Er monierte den immer größer werdenden Anteil an der Maisanbaufläche, welche es der Wildschweinpopulation leicht mache. Auch von Schälschäden und Verbißschäden im Revier informierter er die Jagdgenossen. Bürgermeister Ludwig Prögler betonte die gute Zusammenarbeit zwischen Jagdpächter und den Jagdgenossen. Die Herausforderungen infolge des Klimawandels werden größer und er sah einen Waldumbau als notwendig an. Kassier Josef Roßmann berichtete von den Einnahmen und Ausgaben sowohl in der Jagd- als auch in der Schadenskasse. Die Kassenprüfer Norbert Kopp und Helmut Ring konnten ihm eine einwandfreie Arbeit bescheinigen.

In seinem Bericht ging Jagdpächter Fritz Ried auf den Abschussplan und die erlegten Wildzahlen ein. Gemäß Plan sind auf drei Jahre 56 Stück Rehwild zu erlegen, welchen er bisher erfüllte. Aufgrund des letzten Verbissgutachten, welches im Waldmünchener Raum einen sehr hohen Schaden aufwies, wird der Plan um 20 Prozent angehoben. Somit sind in drei Jahren 69 Stück Rehwild zu erbringen. Auch diese Zahl wird durch Abschuss und den Straßenverkehr zu erfüllen sein. Er gab zu Bedenken, dass jedoch auch eine nicht gerade geringe Zahl jährlich den Mähwerken zum Opfer fallen. Im Bereich des Stadlerner Berges sind durch das Rotwild aus Tschechien viele Schälschäden. Zu den entschädigten Schäden im letzten Jahr, hatte er wenig Verständnis, da die tatsächlichen Schäden sich als gering erwiesen. Er appellierte an die Vernunft der Jagdgenossen sich nicht jeden Schaden entschädigen zu lassen, damit nicht Verhältnisse wie in anderen Jagdgenossenschaften entstehen. Er sei bemüht die Schäden so gering wie möglich zu halten, dazu wird er in den nächsten Tagen die Wiesenschäden beheben, sobald diese befahrbar sind. Mit den besten Wünschen für eine gute gemeinsame Zukunft beschloss er seine Ausführungen. Die Versammlung beschloss die Auszahlung der Jagdpacht am 1. Mai von 9 bis 16 Uhr bei Josef Roßmann, und dass der Rest für den Wegebau verwendet wird, sofern die Anlieger eine Unterstützung anbieten.

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