Mit dem Küchenstuhl zum Gottesdienst

Das Patrozinium in der Pfarrkirche St. Vitus konnten die Gläubigen auf den eigenen Stühlen und dem geforderten Hygieneabstand erleben.
von Autor NISProfil

Die Aufträge zur Renovierung sind bereits vergeben. Die Gläubigen konnten ein letztes Mal beim Patrozinium der Pfarrkirche St. Vitus in Tiefenbach den Sonntagsgottesdienst besuchen.Die bis zu 50 zugelassenen Besucher meldeten sich vorher an und mussten sich ihre Sitzgelegenheit selbst mitbringen, denn die Kirchenbänke wurden bereits für die anstehende Renovierung abgebaut. So nahmen die Gläubigen auf Klappstühlen, Campinghockern oder einfach ihrem Küchenstuhl Platz, als Pfarrer Albert Hölzl sie begrüßte.

Chorleiterin Claudia Babl stimmte mit einigen Sängern das St. Vitus-Lied an. In der Predigt griff der Geistliche das Leben und Leiden des Heiligen Kirchenpatrons auf. „Ich bin von Gott getragen und kann deshalb auch diese Last tragen“ rief der heilige Vitus im Angesicht des Todes. Er wusste sich von Gott getragen und deshalb sollten wir standhaft unseren Glauben bekennen, stellte Hölzl fest. Das ergreifende gesungene Schlusslied „Amazing Grace“ belohnten die Kirchenbesucher mit langem Applaus. Genauso wie alle Helfer, die nötig waren, um den enormen Hygienebedingungen gerecht zu werden. Applaus bekam ebenso Joachim Turban und Reinhard Babl für die wiederholte Übertragung der Messe live für alle, die zuhause geblieben waren. Unter YouTube sind alle Gottesdienste in Tiefenbach aufrufbar.

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