Motorradgottesdienst mit Fahrzeugsegnung in Tiefenbach

In der Pfarrkirche in Tiefenbach feierte Pfarrer Albert Hölzl den traditionellen Motorradgottesdienst. Ein chromblitzende Chopper war im Altarraum aufgestellt.
von Autor NISProfil

Jedem Kirchenbesucher in Tiefenbach war sofort klar – das war ein Motorradgottesdienst: Vor dem Altar war eine chromblitzende Suzuki Intruder postiert. Dieser Termin ist in der Pfarreiengemeinschaft Tiefenbach-Treffelstein-Biberbach bereits zu einer lieben Tradition geworden.

Pfarrer Albert Hölzl hieß sehr viele Kirchenbesucher aus nah und fern willkommen. Mit durchgehend englischsprachigen Liedern sorgte der Kirchenchor unter der Leitung von Claudia Babl mit Organist Stefan Dietz für so manchen Gänsehaut-Moment. Etwa das „Halleluja“ von Leonhard Cohen.

In seiner Predigt ging Hölzl auf die Diskussionen um ein Fahrverbot für Motorräder an Wochenenden ein und meinte dazu, ob wir nicht andere Probleme hätten – gerade in der jetzigen Zeit. Jeder sei gefragt und aufgerufen, mit Vorsicht und Rücksicht unterwegs zu sein. Beim Gottesdienst und bei der anschließenden Segnung würden alle Fahrzeuglenker unter den Schutz Gottes gestellt, so der Geistliche. "Wir alle möchten doch wieder gut zu Hause ankommen."

Die Fürbitten handelten von einer glücklichen Heimkehr, von Verantwortung für sich selbst und für andere und vom Gedenken an Verstorbene und ihre Angehörigen. Sehr ergreifend war das nächste Lied der Männer-Schola, die mit ihren tiefen Stimmen „You Raise Me Up“ erklingen ließen. "Wenn Menschen Motorrad fahren, dann brauchen sie keine vier Räder", sprach Hölzl zum abschließenden Segen, "Gott hält sie im Gleichgewicht".

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