09.06.2021 - 14:35 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

100 Jahre Legio Mariä: Mitglieder erneuern Weiheversprechen

In der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Tirschenreuth feierte die Legion Mariä am Montagabend das 100 Jährige bestehen der Laienbewegung. Höhepunkt war die Erneuerung der Marienweihe.

Gut besucht war am Montagabend in der Stadtpfarrkirche der Gottesdienst zum 100-jährigen Bestehen von Legio Mariä.
von Konrad RosnerProfil

Das Jubiläum 100 Jahre Legio Mariä feierte die Pfarrei Mariä Himmelfahrt Tirschenreuth am Montagabend. Höhepunkt des Gottesdienstes in der Stadtpfarrkirche war die Erneuerung der Marienweihe. Die Mitglieder von Legio Mariä gaben ihr Weiheversprechen - den eigenen Namen auf einem Zettel - in ein bereitgestelltes Körbchen vor dem Altar ab. Mit dem gemeinsamen Gebet "Ich erneuere an diesem Tag der Gnade ..." wurde der Weiheakt vollzogen und erneuert.

Die Legion Mariens wurde am 7. September 1921 in Dublin in Irland durch Frank Duff gegründet. Die Legio Mariä ist die wohl größte Apostolatsbewegung von Laien in der katholischen Kirche. Sie ist in allen Kontinenten, in fast 200 Ländern aktiv und zählt mehrere Millionen Mitglieder. Das Grundanliegen der Legio ist, nach dem Vorbild Marien in jeden Menschen Christus zu sehen und ihm mit Liebe zu begegnen.

Auch in Tirschenreuth feierten die Gläubigen dieses Jubiläum. In seiner Predigt zitierte Stadtpfarrer Georg Flierl den Heiligen Ludwig Maria Grignion von Monfort. Er soll gesagt haben, dass der Weg zu Gott durch die Hände Mariens der kürzeste, leichteste und sicherste Weg sei. Dies wollte Flierl nicht ganz so stehen lassen. Denn jeder Gläubige müsse auch was tun, um den Weg zu Gott zu finden. "Machen wir uns keine Illusionen." Der Weg zu Gott sei schwierig. Jeder Mensch kenne dies, wenn man merkt, es geht nicht alles so einfach, zudem machen Menschen auch Fehler. "Wir werden immer wieder mal auf die Nase fallen." Doch durch die Liebe zu Gott und zu den Nächsten setze man Orientierungsmarken. Wer dem Kreuz aus dem Wege gehe, der komme auf eine andere, schiefe Bahn. Um auf dem richtigen Weg zu bleiben sei es wichtig, immer wieder seine Hingabebereitschaft zu erneuern, wie bei diesem Weiheakt. Nur von Gott könne eine Heilung kommen. Gott sei mit einer allmächtigen Liebe an der Seite der Gläubigen, die diesen Schritt aber auch erkennen und mitgehen müssen. Dafür sei Maria die Helferin schlechthin.

Der Stadtpfarrer dankte vor allem Brigitte Göths, die im Vorfeld diesen Gottesdienst mit vorbereitet hatte. Musikalisch und gesanglich wurde der Gottesdienst von Kornelia Cichon und Christine Kohl begleitet.

Die Mitglieder von Legio Mariä geben ihr Weiheversprechen in einer Art Opfergang vor dem Altar in ein bereitgestelltes Körbchen.
Stadtpfarrer und Regionaldekan Georg Flierl.

 

 

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