Auf 286 Fälle ist die Zahl der Landkreisbewohner gestiegen, die als Corona-Todesfälle gelten. Fünf Nachmeldungen aus dem Monat Dezember erreichten das Gesundheitsamt Tirschenreuth am Dienstag. Drei weitere Fälle kamen am Mittwoch dazu.
"Zwei sind Nachmeldungen aus Dezember, einer aus dem Januar", sagt Landratsamt-Sprecher Wolfgang Fenzl und liefert eine Erklärung für die Nachmeldungen zum Monatswechsel: Manche Standesämter an Orten, wo Todesfälle aufgetreten sind, schicken die Bescheinigungen nicht sofort weiter, sondern sammeln sie offenbar über einen längeren Zeitraum. Die jetzt neu gemeldeten Personen waren zwischen Mitte 70 und Mitte 80 Jahre alt.
Bei einem der Todesfälle war Corona als Todesursache angegeben, zwei Menschen starben mit dem Virus. Bei den am Dienstag nachgemeldeten fünf Fällen waren drei direkt an dem Virus gestorben, wie das Landratsamt auf Nachfrage von Oberpfalz-Medien präzisiert. Laut Robert-Koch-Institut erfasst die Statistik sowohl Menschen, die unmittelbar an der Erkrankung verstorben sind, als auch Personen mit Vorerkrankungen, die infiziert waren und bei denen sich nicht abschließend nachweisen lässt, was die Todesursache war. In der Praxis sei häufig schwierig zu entscheiden, inwieweit die SARS-CoV-2-Infektion direkt zum Tod beigetragen hat, heißt es auf der Homepage des RKI.
Die Zahl der Corona-Infektionen steigt im Landkreis weiter an. Inzwischen hatten 10.615 Menschen nachweislichen Kontakt mit dem Virus. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Mittwoch bei 1714 und wird am Donnerstag nach 216 Neumeldungen wahrscheinlich einen Wert von 1740 erreichen.















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