05.11.2020 - 12:22 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

60 Jugendliche empfangen in Tirschenreuth die Firmung

60 Jugendliche aus den Pfarrgemeinden Tirschenreuth, Wondreb, Mähring, Griesbach und Großkonreuth feierten Firmung. Wegen der Corona-Regeln fanden zwei Gottesdienste statt.

von Externer BeitragProfil

Nach Monaten der Unsicherheit konnte kürzlich die Firmung in Tirschenreuth, die ursprünglich für März geplant war, stattfinden. Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen wurden die 60 Jugendlichen aus den Pfarrgemeinden Tirschenreuth, Wondreb, Mähring, Griesbach und Großkonreuth in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe empfing die Firmung im Gottesdienst um 9 Uhr, die zweite Gruppe um 11 Uhr. Auch die Plätze für Eltern und Verwandte mussten begrenzt werden.

Zu Beginn begrüßte Stadtpfarrer Georg Flierl den Firmspender, Domkapitular Johann Ammer. Beim Gottesdienst um 11 Uhr waren dann zudem Pfarrvikar Armin Maierhofer aus Mähring und Kaplan Daniel Fenk dabei. Ammer gab in seiner Predigt zu bedenken, dass die derzeitige Herausforderung darin bestehe, aufeinander zuzugehen und aufeinander zu achten. „Wir dürfen nicht resignieren. Es ist wichtig, miteinander Firmung zu feiern,“ übermittelte Ammer die Worte von Bischof Rudolf Voderholzer.

„In Corona-Zeiten hören wir ständig den Begriff ,systemrelevant‘. Die Kirche ist nicht nur systemrelevant, sondern auch existenz- und heilrelevant“, betonte er. „Auch du bist relevant“, verdeutlichte der Firmspender. Auch wenn die Beziehung der Jugendlichen zu Jesus Christus manchmal Risse bekomme. „Für Gott bist du nach wie vor bedeutsam. Er verlässt dich nicht“, sagte Ammer. Nach der Erneuerung des Taufversprechens traten die Firmlinge mit ihrem jeweiligen Paten nach vorne, wo Domkapitular Ammer sie im Auftrag von Bischof Rudolf Voderholzer mit Chrisam an einem Wattestäbchen salbte.

Die Jugendlichen gestalteten den Gottesdienst mit, trugen die Fürbitten vor und dankten dem Firmspender. Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes hatten Kirchenmusikerin Cornelia Cichon am E-Piano sowie Kerstin Rustler an der Klarinette übernommen. Ammer bedankte sich zudem bei Sabine Schiml, Doris Mehler und Martina Reimann: „Sie haben auch unter erschwerten Bedingungen mit viel Kreativität Möglichkeiten gefunden, um die Firmlinge gut vorzubereiten.“

Der Frauenbund Tirschenreuth hatte für jeden Firmling ein kleines, liebevoll verpacktes Geschenk vorbereitet. Die Jugendlichen erhielten von den KDFB-Frauen eine einheitliche, selbst genähte Mund-Nase-Maske, die die Firmlinge während des Firmgottesdienstes trugen.

 

 

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