Seit Karfreitag, 3. April, wurde ein 87-Jähriger aus Tirschenreuth vermisst. Suchmaßnahmen blieben erfolglos. Der Senior verließ laut Bericht wohl am Freitag zwischen 15 und 15.30 Uhr das Haus, seitdem fehlte von ihm jede Spur.
Eine größere, mehrstündige Suchaktion lief am Samstagabend bei Bad Neualbenreuth, wie die Polizeiinspektion Tirschenreuth am Sonntagvormittag auf Nachfrage von Oberpfalz-Medien bestätigte. Zuvor habe es Hinweise gegeben, dass sich der Gesuchte in einem Waldgebiet entlang der deutsch-tschechischen Grenze aufhalten könnte. Etwa 40 bis 50 Einsatzkräfte seien daran beteiligt gewesen. Auch ein Polizeihubschrauber habe das Gebiet abgeflogen.
Wie Kreisbrandinspektor Klaus Schicker auf Nachfrage mitteilte, waren neben der Feuerwehr Bad Neualbenreuth auch die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung mit einem Einsatzleitfahrzeug und einer Drohne (Standort Wiesau) sowie die Drohneneinheit der Feuerwehr Konnersreuth in die Suche eingebunden. Ausgeschwärmt seien mit geländegängigen Fahrzeugen zudem Mitglieder der Bergwacht Fuchsmühl. Alarmiert wurden zudem der Helfer vor Ort (HvO) Bad Neualbenreuth und ein Einsatzleiter Rettungsdienst. Mit Hilfe des Einsatzleitfahrzeugs der Feuerwehr seien die Helfer koordiniert worden, so Schicker. Die Einsatzleitung selbst lag bei der Polizei.
Am Ostersonntag kam die gute Nachricht. Der Vermisste konnte gefunden werden. Er hatte sich auf tschechischem Staatsgebiet in einem Waldgebiet mit seinem Pkw festgefahren und befand sich beim Auffinden in einer hilflosen Lage. Der geschwächte Vermisste wurde laut Meldung der Polizei an Rettungskräfte übergeben und anschließend in ein Krankenhaus gebracht.













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