Tirschenreuth
17.11.2021 - 12:32 Uhr

Berichte über weltweite Hilfsaktionen bei Treffen der Fokularbewegung in Tirschenreuth

In Brasilien wurde von Jugendlichen der Fokolarbewegung ein Verkauf von Blumen an Straßenkreuzungen initiiert. Dadurch können sich arme Menschen Geld für den Lebensunterhalt verdienen. Bild: Dr. Annemarie Schraml/Fokolarbewegung/exb
In Brasilien wurde von Jugendlichen der Fokolarbewegung ein Verkauf von Blumen an Straßenkreuzungen initiiert. Dadurch können sich arme Menschen Geld für den Lebensunterhalt verdienen.

Unter Einhaltung der aktuellen Coronaregeln trafen sich vor kurzem Freunde der Fokolarbewegung aus Tirschenreuth und Waldsassen im großen Pfarrsaal Tirschenreuth, um gemeinsam aktuelle Videos und Berichte der Fokolarbewegung aus unterschiedlichen Kontinenten anzusehen.

Sehr eindrucksvoll war der Bericht über das Treffen von 181 Bischöfen unterschiedlicher Konfessionen, die ein weltweites Netzwerk bilden und eine tiefe Begegnung mit Papst Franziskus hatten. Vorgestellt wurde auch Margaret Karram die neue Präsidentin der Fokolarbewegung, eine Palästinenserin, die seit 40 Jahren in Italien lebt. Aus Brasilien kam ein Beitrag über einen von Jugendlichen der Fokolarbewegung initiierten Verkauf von Blumen an Straßenkreuzungen, wodurch Arme sich Geld für den Lebensunterhalt verdienen können. Aus Indien und Nepal wurde berichtet, wie sich die Menschen mit Essen und Besorgung von Sauerstoffflaschen in der größten durch Corona verursachten Not halfen.

So kochten und verteilten Jugendliche in Mumbai Essen für Bedürftige, damit diese wenigstens zweimal in der Woche ein warmes Essen erhielten. Zitiert wurde Mahatma Gandhi, der einmal sagte: "Es genügt nicht, vom Glauben zu reden, wir müssen ihn leben." Diese Beispiele erschienen wie ein Tropfen auf den heißen Stein, dennoch zeigen sie, dass die internationale Politik auf solch positiven Entscheidungen Einzelner beruht. Eine großartige Zusammenfassung war dann am Schluss der Übertragung ein Text von Chiara Lubich, der Gründerin der Fokolarbewegung aus dem Jahr 1983, in dem sie durch die Liebe zum Nächsten den Weg zur Heiligkeit aufzeigte. So sagte sie: "Leben wir in der ständigen Bereitschaft, uns in die Situation des Nächsten hineinzuversetzen. Starten wir heute, als wäre es der erste Tag unserer Heiligen Reise."

Im Anschluss an diese hoffnungsvollen Nachrichten tauschten sich die Teilnehmer noch über die Beiträge aus.

Der Moderator stellt Margaret Karram vor. Bild: Dr. Annemarie Schraml/Fokolarbewegung/exb
Der Moderator stellt Margaret Karram vor.
Blumenverkauf an Straßenkreuzungen in Brasilien. Bild: Dr. Annemarie Schraml/Fokolarbewegung/exb
Blumenverkauf an Straßenkreuzungen in Brasilien.
 
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