Mit mehreren Besonderheiten trumpfte die Kreismusikschule beim Benefizkonzert auf. Erstmals wurde der bestens besuchte Abend von einem Chor aus Niederlande begleitet. Zustande gekommen sei dies mit ihrem Vorgänger Tobias Böhm, erklärte KMS-Leiterin Laura Demjan. Der „Luftmach Mannekoor Niedelande“ ist international unterwegs. In der Oberpfalz gaben es Konzerte in Grafenwöhr, Weiden und Tirschenreuth. Hautnah erlebt werden konnte diesmal zudem im Zuschauerraum das Symphonieorchester im Stiftland, da der große Chor die Bühne benötigte. Zum Hintergrund des Konzertes für die Nachwuchsförderung stellt Bürgermeister Hans-Peer Schärl den pädagogischen Wert heraus. Die Förderung diene. nicht allein der musikalischeb Ausbildung, sondern ebenso der Persönlichkeitsbildung durch Übernahme von Verantwortung, üben in Geduld und der Entwicklung allgemein während der Ausbildung, sagte er.
Ein niederländischer Chor auf der Kettelerhaus-Bühne bot natürlich interessante musikalische Genüsse und bei dem Lied i„Panis Angelicus“ begleitete die KMS-Chefin Laura Demjan nicht nur einmal ihre ausländischen Gesangskollegen. Das Publikum wurde mit international berühmten Songs wie „What a wonderful World“ oder „Yellow Submarine“ überzeugt. In bester Laune und gewohnt professionell präsentierte sich unter anderem mit dem „Frühlingsstimmenwalzer“, einem „Ungarischen Tanz“ von Brahms oder „Bayerischen Tänzen“ im Wechsel mit dem Chor das Symphonieorchester. Sogar mit einer Spende des Historische Arbeitskreis aus Matzersreuth wurde die KMS letztendlich überrascht. Diese Spende kam über Oberstleutnant Ge Rietveld, der den Abend in deutscher Sprache moderierte, ins Kettelerhus. Der Grund war eine Besichtigung der Handwerkerscheune durch den Chor am Samstag, der Oberstleutnant machte gern den Boten. Ge Rietveld hatte auch Geschenke mit: Der Bürgermeister, die Musikschule und Dirigent Schröder bekamen je ein Urkunde Für Bürgermeister und Landrat gab es CDs und eine Krawatte, die der Landrat erhielt. Im letzten Stück musizierten das Symphonieorchester und der Chor gemeinsam. Erst nach Standing Ovations und einer Zugabe wurden die Musiker entlassen.
















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