Tirschenreuth
15.04.2026 - 16:22 Uhr

Mit diesen Tricks agieren derzeit Callcenter-Betrüger im Landkreis Tirschenreuth

"Arztmasche", "falscher Polizist" oder "Schockanruf": Im Landkreis Tirschenreuth häufen sich derzeit betrügerische Anrufe. Die Polizei warnt vor verschiedenen Maschen, die vor allem ältere Menschen ins Visier nehmen.

Die Polizei warnt vor Callcenter-Betrügern im Landkreis Tirschenreuth und erklärt die verschiedene Maschen, welche besonders auf ältere Menschen abzielen. Symbolbild: Wolf von Dewitz
Die Polizei warnt vor Callcenter-Betrügern im Landkreis Tirschenreuth und erklärt die verschiedene Maschen, welche besonders auf ältere Menschen abzielen.

Im Landkreis Tirschenreuth häufen sich derzeit Anrufe von Betrügern, die mit perfiden Maschen versuchen, an Bargeld oder Wertgegenstände zu gelangen. Die Täter geben sich am Telefon häufig als Familienangehörige oder Amtspersonen aus und setzen die Angerufenen gezielt unter emotionalen Druck. Besonders oft haben es die Täter auf ältere Menschen abgesehen, die sie über Namen, die auf ältere Personen hindeuten, im Telefonbuch gezielt auswählen.

Das Polizeipräsidium Oberpfalz warnt in seiner Pressemitteilung vor folgenden Maschen:

  • Falsche Polizeibeamte: Die Täter geben sich als Polizeibeamte aus und spielen vor, dass es in der Nachbarschaft zur Festnahme von Einbrechern kam, bei denen ein Zettel mit den Personalien der Betroffenen aufgefunden wurde. Um die Wertgegenstände der Betroffenen vor weiteren Einbrüchen zu schützen, sollen diese an die vermeintlichen Polizeibeamten übergeben werden.
  • Schockanruf: Zu Beginn des Gesprächs meldet sich ein vermeintlich verzweifelter Angehöriger. Kurz darauf übernimmt ein angeblicher Polizist oder Staatsanwalt das Gespräch und erklärt, dass ein Sohn oder eine Tochter einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe, bei dem eine Person ums Leben kam. Um eine angebliche Haft zu verhindern, soll eine hohe Geldsumme als „Kaution“ gezahlt werden.
  • Arztmasche: Hier rufen die Täter als angebliche Ärzte oder Klinikmitarbeiter an und behaupten, ein naher Angehöriger benötige dringend eine kostspielige, lebensrettende Behandlung. Das Geld müsse sofort überwiesen oder persönlich übergeben werden.

Das Polizeipräsidium Oberpfalz rät, bei solchen Anrufen sofort aufzulegen und die 110 zu wählen, um die Angaben zu überprüfen. Die Polizei fordert niemals Bargeld oder Wertgegenstände. Übergeben Sie niemals Geld an Fremde und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Nutzen Sie ein persönliches Codewort mit Angehörigen, um echte Notrufe von Betrugsversuchen zu unterscheiden.

  • Legen Sie sofort auf und wählen Sie die 110, um die Angaben zu überprüfen.
  • Die Polizei fordert niemals Bargeld oder Wertgegenstände.
  • Übergeben Sie niemals Geld an Fremde – auch nicht an Personen, die sich als Polizisten ausgeben
  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen – auch nicht durch Polizisten oder andere Amtsträger.
  • Rufen Sie niemals über die am Telefon angezeigte Nummer zurück. Die Täter nutzen die sogenannte Call-ID-Spoofing-Technik, um falsche Nummern anzuzeigen. Die 110 erscheint bei echten Polizeianrufen niemals im Display (auch nicht mit Vorwahl).
  • Vereinbaren Sie ein persönliches Codewort mit Angehörigen oder engen Kontaktpersonen, das nur Ihnen bekannt ist. So können Sie im Ernstfall echte Notrufe von Betrugsversuchen unterscheiden.

Diese Meldung ist mit Informationen der genannten Polizeidienststelle und mit Unterstützung durch KI erstellt worden.

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