Tirschenreuth
25.10.2026 - 14:20 Uhr

D’Werdenfelser präsentierten „Der verkaufte Großvater“

Der Trachtenverein „D’Werdenfelser“ präsentiert den Klassiker „Der verkaufte Großvater“ mit viel Humor. Die Premiere in der Turnhalle des Missionshauses in Tirschenreuth war erfolgreich, weitere Aufführungen folgen Ende Oktober.

Wenn früher im Fernsehen im Rahmen des Komödienstadels der Kultklassiker „Der verkaufte Großvater“ lief, war dies ein Straßenfeger. Heute ist es nicht mehr ganz so, dennoch hat dieses Theaterstück, geschrieben von Anton Hamik, noch viele Fans. Der Trachtenverein „D’Werdenfelser“ brachte das Stück am Samstagabend auf die Bühne. Die Premiere war gut besucht, wenngleich auch noch mehr Besucher in die Turnhalle von St. Peter in Tirschenreuth gepasst hätten. Doch die Verantwortlichen der Theatergruppe des Trachtenvereins zeigten sich mit der Resonanz zufrieden. Unter den Premierenbesuchern war auch Altbürgermeister Franz Stahl mit Gattin Cornelia. Regie bei den „Werdenfelsern“ führte in gewohnter Weise Hermine Busl.

Die Theatergruppe baute in ihr Stück auch etwas Lokalkolorit ein. Etwa, wenn der Kreithofer, vortrefflich von Klaus Müller gespielt, die Zeitung liest und dann feststellt: „A, das Franz Stahl ist endlich im Ruhestand“. Das Theaterstück selbst dürfte wohl fast jedem bekannt sein, vor allem wohl den Älteren. Der Großvater, wer könnte ihn besser spielen als der unverwüstliche Willi Busl, narrt die ganze Familie mit seinen Späßchen, die auch mal unter die Gürtellinie gehen. Dies führt sogar so weit, dass die Magd Zenz, von Martina Würl treffend charakterisiert, ihren Dienst beim „Kreithofer“ kündigt, was den Großvater nur zu dem trockenen Kommentar: „Nou is holt a Kouh weniger aufm Huaf“, veranlasst. Doch der Bauer und sein Sohn Lois, von Florian Busl gespielt, sehen dies anders: „Ja, wos gibt’s denn jetza zum Essen?“ Später stößt dann auch noch der habgierige Haslinger (Rainer Bartsch) hinzu, der seine Tochter Ev (Sophia Würl) mit dem Lois verbandeln will.

Das Stück sprüht nur so von pointierten Sprüchen voller Bauernschläue und List, die vor allem der Großvater drauf hat. Letztlich nimmt alles seinen richtigen Lauf, auch dank des Großvaters, der alle Fäden in der Hand hält. Noch zweimal wird die Theatergruppe der „Werdenfelser“ den „Verkauften Großvater“ präsentieren: am 30. und am 31. Oktober, jeweils um 20 Uhr in der Turnhalle des Missionshauses St. Peter. Eintrittskarten gibt es noch an der Abendkasse.

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