13.08.2021 - 11:31 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Elisabethenverein Tirschenreuth während der Corona-Zeit besonders gefordert

Die zurückliegenden Monate haben den Elisabethenverein besonders gefordert. Die Verantwortung den Patienten gegenüber gute Pflege zu leisten und gleichzeitig niemanden anzustecken, war eine Mammutaufgabe.

Die für 25 Jahre Geehrten, verabschiedete Kolleginnen und Fachtherapeutin Fröhlich (von links): Pflegedienstleiterin Cordula Köhler, Christa Schmid, Ingrid Schmaus, Angela Ziegler, Liane Röckl, Rosmarie Reinfelder, Fachtherapeutin Nicole Fröhlich, Christina Ritz, Manuela Hager, Geschäftsführer Rainer Schmid, Gertraud Rath und Rosa-Maria Röckl.
von Autor HEBProfil

Verschoben ist nicht aufgehoben. Frei nach diesem Motto wurden die Ehrungen und Verabschiedungen von der Weihnachtsfeier, die wegen Corona ausfallen musste, in ein Sommerfest verlegt. Das schöne Wetter schien die tolle Idee zu bestätigen.

Geschäftsführer Rainer Schmid hatte zu einem Ehrungsabend eingeladen, und die Damen des Elisabethenvereins waren der Einladung gerne gefolgt. So feierlich sonst immer die Weihnachtsfeiern gestaltet sind, war doch beim Sommerfest eine besondere Atmosphäre spürbar.

Ein kurzer Rückblick durfte im Programm natürlich nicht fehlen. Schließlich wurden gerade die Pflegekräfte und die ehrenamtlichen Helfer des Elisabethenvereins besonders von den Beeinträchtigungen durch die Corona-Pandemie getroffen. Sie kamen mit erkrankten Patienten in Kontakt und mussten manche auch sterben sehen. Plötzlich mussten Schutzkleidung und Mund-Nase-Masken getragen werden. Jedoch war zu Beginn der Pandemie keine Schutzkleidung zu bekommen. Für eine Pflegeorganisation wie den Elisabethenverein problematisch. Doch alle Hürden wurden nach und nach gemeistert. Schmid richtete seinen Dank an sein Team und er würdigte den Einsatz aller besonders, denn "die Verantwortung den Patienten gegenüber, gute Pflege zu leisten und gleichzeitig niemanden anzustecken, war eine Mammutaufgabe!". Und diese hätten alle erstklassig gemeistert. Besonders der Oktober sei kritisch gewesen, aber "jeder war für jeden da". Einspringen, aushelfen und unterstützen war eine Selbstverständlichkeit.

Auch Stadtpfarrer Georg Flierl wusste um die Anforderungen, die in den zurückliegenden Monaten von Rainer Schmid und seinem Team geschultert werden mussten und dankte ihnen allen sehr. Gerade Dr. Max Schön unterstützte in diesen Monaten besonders. Auch für Pfarrer Flierl gestalteten sich die Monate nicht einfach. Den Gläubigen erklären zu müssen, dass sie nicht mehr in die Kirche kommen dürften, war für ihn besonders schlimm.

Danach durften Geschäftsführer Schmid und Stadtpfarrer Flierl langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie ehrenamtliche Helfer ehren. Begonnen wurde mit Renate Schneider und Ernst Braun, die beide seit zehn Jahren als ehrenamtliche Essensausfahrer helfen. Seit 15 Jahren beim Elisabethenverein sind Petra Bitterer, Helga Hladik, Brigitte Richter, Brigitte Schmelzer, Silvia Schulz und Bernd Stahl. Für 20 Jahre wurden Brigitte Bock, Herbert Bock, Elfriede Bredtl, Monika Mehler und Regina Zintl geehrt. Für stolze 25 Jahre Zugehörigkeit wurden Manuela Hager, Gertraud Rath, Liane Röckl und Rosa-Maria Röckl ausgezeichnet. Und für schon 30 Jahre wurde Claudia Kammermeier geehrt. Auf dem Programm standen auch einige Verabschiedungen von Mitarbeiterinnen, die in ihren wohlverdienten Ruhestand eingetreten waren. Verabschiedet wurden Rosemarie Reinfelder, Christina Ritz, Renate Scharnagl, Ingrid Schmaus, Christa Schmid und Angela Ziegler.

Glückwünsche gingen zudem an Nicole Fröhlich, die ihre Weiterbildung zur Fachtherapeutin Wunde erfolgreich abgeschlossen hat.

Für 30 Jahre Mitarbeit beim Elisabethenverein wurde Claudia Kammermeier ausgezeichnet (von links): Stadtpfarrer Georg Flierl, Claudia Kammermeier, Pflegedienstleiterin Cordula Köhler und Geschäftsführer Rainer Schmid.
Geehrte für zehn, 15 und 20 Jahre (von links): Monika Mehler, Pflegedienstleiterin Cordula Köhler, Geschäftsführer Rainer Schmid, Renate Schneider, Brigitte Schmelzer, Brigitte Bock, Helga Hladik, Elfriede Bredtl und Regina Zintl.

 

 

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