Die Haustür steht offen. Im Garten wird Oberpfalz-Medien vom Enkel der Jubilarin, Lukas Bergauer, in Empfang genommen. „Kommen sie herein. Sie werden erwartet", sagt der Tirschenreuther. Dann stellt er die Familie und die Jubilarin Margareta Schiener vor. Auf dem gedeckten Tisch mit Porzellangeschirr liegt ein Schreiben. Absender ist Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, der der 90-Jährigen alles Gute zum runden Geburtstag wünscht. Margareta Schiener lebt in einem Dreigenerationenhaus. Auch drei Hunde gehören zu der Gemeinschaft.
Margareta, geborene Döberl, kam Anfang Oktober 1936, drei Jahre vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, in der Hendlmühle bei Wondreb zur Welt. Von Tochter Ilona Bergauer-Scheffner und den Enkeln Lukas und Simon erfährt Oberpfalz-Medien, dass die Mutter beziehungsweise Oma vor Jahrzehnten „der Liebe wegen“ Tirschenreutherin geworden war und dem einstigen Heimatort, wo sie "auch bei Wind und Wetter" zur Schule ging, den Rücken gekehrt hatte. "Damals gab's noch richtige Winter, mit sehr viel Schnee", wirft Tochter Ilona ein. Der Jubilarin selbst fällt es aus gesundheitlichen Gründen schwer zu sprechen.
„Die Mutter war Hausfrau und hat mich großgezogen“, sagt die Tochter. Später arbeitete sie als Reinigungskraft im Forstamt und in der damals noch vor Ort ansässigen Porzellanfabrik. Bevor Margareta Schiener pflegebedürftig geworden war, war sie „eine lebenslustige Frau, die sehr gerne unter die Leute ging", berichtet ihre Tochter. Ihr Umfeld tut der 90-Jährgen gut. Das Dreigenerationenhaus sei vorteilhaft, "hier sind wir groß geworden", berichtet Enkel Lukas. „Hier können wir uns intensiv um Omas Pflege kümmern.“













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