Tirschenreuth
28.02.2020 - 12:28 Uhr

Fokolarbewegung agiert modern

Die Fokolarbewegung nutzt auch die modernen Möglichkeiten. Bei einem Treffen gab es eine Direktschaltung auf Philippinen.

Dank moderner Möglichkeiten wurde das Treffen der Fokolarbewegung zu einer kleinen Weltreise.	Bild: Annemarie Schraml/exb Bild: Annemarie Schraml/exb
Dank moderner Möglichkeiten wurde das Treffen der Fokolarbewegung zu einer kleinen Weltreise. Bild: Annemarie Schraml/exb

Etwa 30 Besucher kamen zum Collegamento der Fokolarbewegung in den großen Pfarrsaal in Tirschenreuth. Im Mittelpunkt des Treffens der geistlichen Gemeinschaft stand die Gründerin der Fokolarbewegung, Chiara Lubich, die Ende Januar 100. Geburtstag gehabt hätte. In einer Konferenzschaltung wurde ein Bericht über eine Initiative der Jugendlichen "Time for peace" und die "Woche für eine geeinte Welt" gezeigt. Dann gab es eine Direktschaltung auf die Philippinen, wo durch den Vulkanausbruch auch die Modellsiedlung der Fokolare stark in Mitleidenschaft gezogen worden ist. Sehr beeindruckend war die Feier zum 100. Geburtstag von Chiara Lubich in Trient, an der auch der italienische Staatspräsident Mattarella teilnahm, der eine bemerkenswerte Ansprache hielt. In einem Video aus dem Jahr 1998 kam Chiara Lubich zu Wort. Sie betonte, dass alle Menschen Kinder eines Vaters und alle gleich seien, egal welcher Hautfarbe oder Abstammung. Dann folgte ein Gang durch Rom zu wichtigen Stationen Chiaras. Weitere Berichte wurden gezeigt aus Großbritannien vom Dialogzentrum, über eine internationale Tagung junger Wissenschaftler und Ökonomen Ende März in Assisi, zu der Papst Franziskus einlädt. Thema ist eine integrative Wirtschaft, die den Menschen, die Dinge und die Umwelt einbeziehen soll. Der Abend endete mit einem persönlichen Austausch der Teilnehmer.

 
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