In diesen Tagen kontrollierte die Polizei eine 26-jährige Autofahrerin. Die Beamten stellten fest, dass die Frau unter dem Einfluss von Drogen stand. Die Weiterfahrt wurde unterbunden, der Fahrzeugschlüssel sichergestellt. Zudem wurde sie belehrt, dass sie erst wieder ein Kraftfahrzeug führen dürfe, wenn sie nicht mehr unter Drogeneinfluss steht. Am Abend des Folgetags erschien ein Verwandter der Frau auf der Dienststelle, um den Schlüssel abzuholen. Wie die Polizei mitteilt, hatte er eine Vollmacht dabei. Offensichtlich reichte der Mann den Schlüssel aber umgehend die 26-Jährige weiter, denn nur etwa zehn Minuten später wurde sie in ihrem Fiat von einer Streife in der Mitterteicher Straße angetroffen. Weil abermals „drogentypische Auffälligkeiten“ festgestellt wurden, musste sie sich erneut einer Blutentnahme unterziehen.
Aufgrund des wiederholten Verstoßes erwartet die Frau nun eine deutlich höhere Strafe. Grundsätzlich ist in solchen Fällen mit einem dreimonatigen Fahrverbot und einer Geldbuße in Höhe von 1500 Euro zu rechnen, so die Polizei. Auch eine Prüfung vor der Fahrerlaubnisbehörde werde wohl auf die Frau zukommen.



















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