18.02.2020 - 12:10 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Für härteste Einsätze gerüstet

Beim Bau von Flughäfen oder Autobahnen sind die Hamm-Walzen ein gewohntes Bild. Die Erfolgsgeschichte des Unternehmens interessiert auch die Freien Wähler.

Eine Gruppe der Freien Wähler besichtigte die Tirschenreuther Walzenfirma Hamm. Mit dabei auch Kreisvorsitzende Gisela Kastner und Landratskandidat Ely Eibisch. Durch den Betrieb führten Marketingleiter Gottfried Beer und Michael Wegener.
von Externer BeitragProfil

Eine Gruppe der Freien Wähler im Landkreis Tirschenreuth besuchte die Firma Hamm. Unter ihnen Kreisvorsitzende Gisela Kastner, Landratskandidat Ely Eibisch, sowie eine Reihe amtierender Mandatsträger.

Marketingleiter Gottfried Beer begrüßte die Freien Wähler und stellte mit Hilfe einer Präsentation die Geschichte der Hamm AG dar. Sie begann damit, dass die Brüder Franz und Anton Hamm 1878 in Tirschenreuth die "Maschinenfabrik Gebr. Hamm" gründeten. Ab 1928 konzentrierte sich das Unternehmen ausschließlich auf die Entwicklung und Produktion von Straßenwalzen.

Heute ist das Unternehmen mit Sitz in Tirschenreuth weltweit der größte Hersteller von Walzen für verschiedene Einsatzgebiete des Straßen- und Flughafen-, Damm- und Erdbaus. 2017 erhielt die Hamm AG in Tirschenreuth einen neuen Besitzer. Der US-Landwirtschafts- und Baumaschinenhersteller Deere hat den Straßenbauspezialisten Wirtgen, zu dem Hamm gehört, übernommen.

Bei einem Rundgang konnten sich die Besucher von der Leistungsfähigkeit der Firma und von der Vielfalt der verschiedensten Maschinentypen, die hier in Tirschenreuth für den gesamten Weltmarkt hergestellt werden, überzeugen. Sie konnten hautnah miterleben, wie eine Walze entsteht - von der einfachen Blechtafel, über das Einrollen, Schweißen und die mechanische Bearbeitung bis zum fertigen Walzenkörper. Anschließend werden die Maschinen auf den verschiedenen Montagelinien zusammengebaut und getestet.

Bestückt mit einer Menge an Hydraulik und Elektronik müssen die Maschinen später auf den Baustellen den härtesten Einsatzbedingungen gewachsen sein. Dies wurde in einer eindrucksvollen Demonstration live vorgeführt. Davon waren auch die Jugendlichen begeistert, die die Gelegenheit wahrgenommen haben, mit ihren Eltern einmal eine Baumaschinenfabrik von innen zu sehen.

Ely Eibisch stellte am Ende des Besuches fest: "Hamm ist ein Paradebeispiel für die Leistungsfähigkeit und die Bedeutung unserer regionalen Wirtschaft weit über die Region hinaus." Er bedankte sich für die freundliche Aufnahme und die interessante Führung.

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