Tirschenreuth
18.12.2018 - 19:48 Uhr

Geld für die Denkmalpflege

Einmütig stimmten die Räte im Kreisausschuss einer Reihe von Anträgen auf einen Obolus für Denkmalpflege aus dem Landkreissäckel zu.

Über 3,5 Millionen Euro verschlingt die Revitalisierung des alten Polizeigebäudes in Tirschenreuth. Vom Landkreis gibt es für den denkmalschützerischen Mehraufwand 10 000 Euro Zuschuss. Bild: ws
Über 3,5 Millionen Euro verschlingt die Revitalisierung des alten Polizeigebäudes in Tirschenreuth. Vom Landkreis gibt es für den denkmalschützerischen Mehraufwand 10 000 Euro Zuschuss.

5000 Euro gibt es für Josef Weyh aus Pullenreuth für die Sanierung und Instandsetzung des ehemaligen Kloster-Meierhofs. Die gleiche Summe erhält die Stadt Kemnath für archäologische Grabungsarbeiten sowie Sicherungs- und Sanierungsarbeiten an den Mauerresten des Batterieturms der Burgruine Waldeck. 5000 Euro gibt es auch für die Katholische Kirchenstiftung St. Emmeram Münchenreuth für die Restaurierung der historischen Orgel in der Kappl.

Die Stadt Tirschenreuth erhält 5000 Euro für die Sanierung des ehemaligen Hirthauses in Hohenwald sowie zweimal 5000 Euro für die Innen- und die Außensanierung des alten Polizeigebäudes, das zum Lernstandort umfunktioniert werden soll. 2500 Euro erhält die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Plößberg für die Sanierung des westlichen Torbogens der Friedhofaußenmauer, und 10 000 Euro gehen an die KWS Regensburg für die Innen- und Außensanierung des Hauses St. Elisabeth in Tirschenreuth.

"Alle Maßnahmen besitzen nach einer Mitteilung des Landesamtes für Denkmalpflege überörtliche Bedeutung und können somit gefördert werden", informierte die Verwaltung. Da es sich bei den insgesamt 42 500 Euro jedoch um freiwillige Leistungen des Landkreises handelt, wurden die Finanzspritzen unter dem Vorbehalt der Mittelbereitstellung im Kreishaushalt bewilligt.

Außerdem hat der Ausschuss den Investitionsplan der ESKA Stiftlandkraftverkehr GmbH abgesegnet. 170 000 Euro sind für Investitionen und 140 000 Euro für Instandhaltungsmaßnahmen vorgesehen, zusammen also 310 000 Euro. Geschäftsführer Hans Prucker hat diesmal nur die Anschaffung von zwei gebrauchten Bussen eingeplant, um mehr Mittel für dringend nötige Sanierungs- und Erneuerungsmaßnahmen zu haben. In der Werkstatt ist eine Sanierung des Bodens und der Montagegruben nötig. Die Hallentore, die Waschanlage und technische Anlagen auf dem Betriebsgelände müssen gewartet werden.

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