(jr) Über Geldpreise von je 200 Euro freuen sich die Grundschulen Wiesau und Konnersreuth sowie die Mittelschulen Erbendorf und Ebnath/Neusorg. Die Regierung der Oberpfalz hat diese Geldpreise im Rahmen eines bayernweiten Wettbewerbs zu 200 Jahre Verfassung und 100 Jahre Freistaat Bayern ausgelobt. Daher lud das Schulamt zu einer kleinen Feier ein. Musikalisch wurde diese vom Waldsassener Christian Urbanek (Kreismusikschule) mit seinem Akkordeon gestaltet.
Die vier Einrichtungen stellten ihre Projekte vor. Die Fichtelnaabschule Ebnath/Neusorg beteiligte sich mit dem Projekt "Oktoberfest" und die Konnersreuther mit dem Thema "Brauchtum und Marienverehrung" am Wettbewerb. Die Erbendorfer waren mit dem Thema "Alpenrock" dabei und die Wiesauer brachte sich zum Nordgautag mit ein. Überreicht wurden die Urkunde und die Geldpreise von Seminarrektorin Martina Puff und Leitenden Schulamtsdirektor Rudolf Kunz.
Er erinnerte, dass der Freistaat Bayern heuer allen Grund zum Feiern hat. Die Verfassung Bayerns existiert noch in seinen Grundzügen, sie wurde 1946 nur überarbeitet. "Sie garantiert unter anderem die klassischen Grundrechte." Die Verfassung garantiere aber nicht nur Freiheiten, sondern bietet auch Pflichten wie die gegenseitige Hilfspflicht bei Unglücksfällen und Naturkatastrophen. "Gerade die Hilfe gibt Gemeinsamkeit und hält das Land zusammen", sagte Kunz.
Der zweite Jubiläum ist 100 Jahre Freistaat Bayern. Seit dieser Zeit wird Bayern von keinem Alleinherrscher, sondern vom Volk gewählten Vertretern regiert. Der Begriff Freistaat sei mit einem Bundesland gleich zu setzen, jedoch wurde ganz bewusst der Begriff "Freistaat Bayern" so gelassen, um immer wieder an das Wort "frei" zu erinnern. Die vier Schulen hätten beim Wettbewerb die beiden Geburtstage vorbildlich umgesetzt.
Tirschenreuth
25.07.2018 - 09:23 Uhr
Geldpreise für vier Schulen
von Josef Rosner
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Meistgelesene Artikel
Zum Fortsetzen bitteE-Mail eingeben
Sie sind bereits eingeloggt.
Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.














Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.