Tirschenreuth
04.02.2021 - 13:35 Uhr

Ein großer Freund des Ehrenamtes

Josef Schmidkonz ist am Dienstag verstorben. Er war mehr als 60 Jahre Chef beim Maibaumaufstellen des Trachtenvereins "D'Werdenfelser".

Sein geselliges Wesen zeichnete Josef Schmidkonz aus. Archivbild: Trachtenverein D'Werdenfelser/exb
Sein geselliges Wesen zeichnete Josef Schmidkonz aus.

Am Dienstag verstarb Josef Schmidkonz (87) im Kreise seiner Familie. Den meisten Tirschenreuthern ist er wohlbekannt, denn Josef Schmidkonz hat sich in vielen ansässigen Vereinen engagiert. Seine Liebe für das Ehrenamt wurde mit dem Turso-Orden der Stadt gewürdigt.

Aufgewachsen ist der „Haberl Sepp“ in Ödwaldhausen mit sechs Geschwistern auf einen bäuerlichen Anwesen. Nachdem er seine Rita geheiratet hat, wurde er mit seiner Familie in Tirschenreuth sesshaft. Durch seine Heirat wurde er Mitglied im Trachtenverein D’Werdenfelser. Ganze Jahrzehnte hat er dort aktiv am Vereinsleben mitgewirkt. Über 60 Jahre hat Josef das Maibaumaufstellen in Tirschenreuth geprägt. In dieser Zeit war er auch als Vorstandsmitglied, Theaterspieler und im Bühnenbau für den Verein tätig. Durch seine Leidenschaft für das Tanzen war er in der ganzen Oberpfälzer Trachtenvereinigung bekannt.

Beim Maibaumaufstellen hatte Josef Schmidkonz die Kommandos gegeben

Am Dienstag verstarb Josef Schmidkonz (87) im Kreise seiner Familie. Den meisten Tirschenreuthern ist er wohlbekannt, denn Josef Schmidkonz hat sich in vielen ansässigen Vereinen engagiert. Seine Liebe für das Ehrenamt wurde mit dem Turso-Orden der Stadt gewürdigt.

Aufgewachsen ist der „Haberl Sepp“ in Ödwaldhausen mit sechs Geschwistern auf einen bäuerlichen Anwesen. Nachdem er seine Rita geheiratet hat, wurde er mit seiner Familie in Tirschenreuth sesshaft. Durch seine Heirat wurde er Mitglied im Trachtenverein D’Werdenfelser. Ganze Jahrzehnte hat er dort aktiv am Vereinsleben mitgewirkt. Über 60 Jahre hat Josef das Maibaumaufstellen in Tirschenreuth geprägt. In dieser Zeit war er auch als Vorstandsmitglied, Theaterspieler und im Bühnenbau für den Verein tätig. Durch seine Leidenschaft für das Tanzen war er in der ganzen Oberpfälzer Trachtenvereinigung bekannt. Sein geselliges Wesen zeichnete ihn aus, und daher wundert es kaum, dass er Gründungsmitglied bei der Tursiana wurde. Bis ins hohe Alter hat er dort aktiv am Vereinsleben teilgenommen. Besonders hat ihn gefreut, dass eines seiner Enkelkinder das Faschings-Gen geerbt hat und nun ebenfalls aktives Mitglied der Tursiana ist.

Vielen Tirschenreuthern ist er auch als Theaterspieler in Erinnerung. In der Passion oder im Jedermann hat er mehrfach mitgespielt, und vor allem in den historischen Gästeführungen war er ein rühriger Akteur. Oft war seine Tatkraft hinter den Kulissen gefragt. Vor allem seine Zuverlässigkeit zeichnete sein Wesen und Können in diesem Gebiet aus.

Als Kriegskind aufgewachsen, erzählte Josef oft von seinen Erlebnissen und dass in seiner Familie mehr als ein Flüchtling untergebracht war. Ein großes Anliegen war ihm daher, zu helfen wo es geht. Der Verein Aktion Solidarität konnte immer auf seine Tatkraft und Hilfe zählen. Bis zuletzt hat Josef Schmidkonz auch Flüchtlingsfamilien vor Ort mit seinen großen handwerklichen Fähigkeiten und seinem Wissen unterstützt.

Die Stadt verliert einen großen Freund des Ehrenamtes. Für die Jugend war er stets Vorbild und Ansprechpartner. Ein freundliches Wort hatte Josef Schmidkonz immer auf den Lippen. Um den geselligen und immer hilfsbereiten Menschen trauern seine Frau Rita und seine Kinder Hermine, Hans, Alois und Susanne mit Familien und Enkelkinder.

Josef Schmidkonz machte am Maibaum die weißblaue Fahne fest, seit 62 Jahren war er mit dabei. Bild: kro
Josef Schmidkonz machte am Maibaum die weißblaue Fahne fest, seit 62 Jahren war er mit dabei.
Josef Schmidkonz und sein Maibaum, stets legte er selbst mit Hand an. Bild: kro
Josef Schmidkonz und sein Maibaum, stets legte er selbst mit Hand an.
 
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