Tirschenreuth
12.06.2026 - 13:20 Uhr

HaLT-Projekt im Landkreis Tirschenreuth: Prävention und Intervention bei Alkoholkonsum

Das HaLT-Projekt im Landkreis Tirschenreuth setzt auf Prävention und Intervention, um riskanten Alkoholkonsum bei Jugendlichen zu verhindern. Die Aktionswoche Alkohol 2026 bietet den Rahmen, um auf die Angebote aufmerksam zu machen.

Aktionswoche Alkohol 2026: HaLT-Projekt im Landkreis Tirschenreuth Bild: Kirsten-Anja Langguth/HaLT-Projekt Tirschenreuth
Aktionswoche Alkohol 2026: HaLT-Projekt im Landkreis Tirschenreuth

Das HaLT-Projekt im Landkreis Tirschenreuth macht im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche Alkohol 2026 auf seine Angebote zur Alkoholprävention aufmerksam. Unter dem Motto „Hart am LimiT“ richtet sich das Projekt an Fachkräfte in der Jugendhilfe, Lehrer und Jugendliche sowie deren Familien. Das berichtet das HaLT-Projekt in einem Pressebericht. Ziel ist es, sowohl präventiv als auch im Ernstfall zu handeln, um riskanten Alkoholkonsum zu verhindern.

Zwei Säulen, ein Ziel

Das HaLT-Projekt basiert auf einem Doppelkonzept: proaktive Prävention und reaktive Krisenintervention. Präventiv werden Veranstaltungen in Schulen und Vereinen angeboten, um junge Menschen frühzeitig für die Risiken des Alkoholkonsums zu sensibilisieren. Das Projekt schreibt in seiner Mitteilung: "Das Lebenskompetenzprogramm „drinking´n´climbing“, der Klassenworkshop „Tom & Lisa“ oder FASD-Präventionsangebote gehören dabei ebenso zum Angebotsspektrum wie die enge Zusammenarbeit mit lokalen Multiplikatoren, Planung von Festveranstaltungen und Alkoholpräventionsworkshops in Vereinen."

Reaktiv bietet das Projekt Unterstützung für Jugendliche, die nach übermäßigem Alkoholkonsum im Krankenhaus behandelt werden. Diese erhalten eine Sofortintervention und Unterstützung für die Familien, um die Hintergründe des Vorfalls zu verstehen. „Wir wollen nicht verurteilen, sondern verstehen und unterstützen", betont das HaLT-Team im Landkreis Tirschenreuth. „Ob wir in der Schule über Grenzen sprechen oder nach einem Notfalleinsatz das Gespräch mit einer Familie suchen – jeder Kontakt ist eine Chance, etwas zu verändern."

Das HaLT-Projekt ist im Landkreis Tirschenreuth fest vernetzt mit dem Gesundheitsamt, dem Allgemeinen Sozialen Dienst, Schulen und der Kommunalen Jugendarbeit. Wer mehr über das HaLT-Projekt im Landkreis Tirschenreuth erfahren möchte, sich Beratung wünscht oder eine Präventionsveranstaltung anfragen möchte, kann sich direkt an das Projektteam wenden: Leo Wendel (l.wendel[at]systep[dot]de, tel. 0155 60684985) oder Kirsten-Anja Langguth (k.langguth[at]systep[dot]de, tel. 0155 63243186).

Diese Meldung ist aus Informationen der genannten Organisation oder Behörde und mit Unterstützung durch KI erstellt worden.

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