31.01.2020 - 12:45 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Hilfe beim Anwerben ausländischer Fachkräfte

Fast in allen Branchen wird nach Fachkräften gesucht. Bei einem Fachtag erhalten Unternehmer und Personaler die Möglichkeit, sich über die Fachkräfteeinwanderung zu informieren. Zudem werden praktische Erfahrungswerte ausgetauscht.

Der Fachtag „Fachkräfteeinwanderung“ soll auch ein Zeichen sein, dass sich die Landkreise Neustadt/WN und Tirschenreuth sowie die Stadt Weiden als einen Wirtschaftsraum sehen. Dafür stehen (sitzend, von links) Wirtschaftsförderin Barbara Mädl und Bildungskoordinatorin Tina Vetter sowie (hinten, von links) Wirtschaftsförderer Volker Höcht, Wirtschaftsförderer Nicolas Lahovnik, Bildungskoordinator Kevin Fischer und Bildungskoordinator Ahmed El-Zein.
von Martin Maier Kontakt Profil

Die Nordoberpfalz mit den Landkreisen Neustadt/WN und Tirschenreuth sowie die Stadt Weiden soll sich als eine Wirtschaftsregion verstehen, dies ist das Bestreben der drei Wirtschaftsförderer Barbara Mädl, Nicolas Lahovnik und Volker Höcht. Ein weiteres Zeichen dafür soll der gemeinsame Fachtag "Fachkräfteeinwanderung" am Donnerstag, 13. Februar, im Haus Johannisthal sein. Mit im Boot sind die Handwerkskammer, die IHK und die Bundesagentur für Arbeit.

Hintergrund des Fachtags ist das Fachkräfteeinwanderungsgesetz, welches ab 1. März größtenteils in Kraft tritt. Es soll qualifizierten Arbeitnehmern aus Nicht-EU-Staaten den Weg nach Deutschland erleichtern. Ziel ist, die leeren Bewerbermärkte in Deutschland zu füllen. Das Gesetz sieht grob vor, dass qualifizierte Fachkräfte in der Bundesrepublik arbeiten und leben können, wenn sie einen Arbeitsplatz und ausreichend Deutschkenntnisse vorweisen können.

Federführend betreut die Neustädter Bildungskoordinatorin Tina Vetter den Fachtag. Sie weist bei einem Pressetermin im Tirschenreuther Landratsamt darauf hin, dass es sowohl theoretischen und rechtlichen Input als auch viele Praxisbeispiele geben wird. Laut Nicolas Lahovnik gehe es zudem darum, den Firmen zu zeigen, wie sie sich Fachkräfte auf dem Binnenmarkt sichern können. "Ich kenne in Weiden nur ein Unternehmen, das keinen Fachkräftemangel hat", verdeutlicht er das Problem. Bei der Tagung gibt es laut Vetter auch Antworten auf die Fragen, wie sich Firmen für ausländische Fachkräfte attraktiv positionieren können und wie eine zielorientierte Anwerbung von Personen aus dem Ausland erfolgen kann. Zudem informiert die Agentur für Arbeit Weiden über ihre Unterstützungsangebote.

Hintergrund:

Programm und Anmeldung

Der Fachtag "Fachkräfteeinwanderung" startete am Donnerstag, 13. Februar, um 14 Uhr im Haus Johannisthal bei Windischeschanbach. Das Grußwort übernimmt Landrat Andreas Meier und IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Jürgen Helmes führt in das Thema ein.

Die Teilnehmer haben ab 15.15 Uhr die Möglichkeit, sich an zwei der drei Panels, die mit einigen Experten besetzt sind, zu beteiligen. Panel 1: Fachkräfteeinwanderung aus EU- und Drittstaaten: Rechtliche Rahmenbedingungen; Panel 2: Arbeitgeberattraktivität: Ausländische Fachkräfte erfolgreich finden und binden; Panel 3: Praktische Integration: Unterstützungsmöglichkeiten der Agentur für Arbeit.

Um 16.45 Uhr folgt eine Ergebnis-Runde und ab 17 Uhr ein Informationsaustausch mit Imbiss. Ende des Fachtags ist um 18 Uhr. Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Harald Rippl von OTV.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, empfehlen die Veranstalter eine rasche Anmeldung. Diese ist bis Donnerstag, 6. Februar, möglich über den Link https://anmeldungen.neustadt.de/fachtag-fachkraefteeinwanderung. Für Fragen steht Bildungskoordinatorin Tina Vetter zur Verfügung, Telefon 0 96 02 / 79 10 47 oder E-Mail bildung[at]neustadt[dot]de.

 

 

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