09.01.2020 - 14:31 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Hochrangiger Tennissport zum Jahresauftakt

Das 33. Tennis-Dreikönigsturnier ist nicht nur ein sportliches Highlight zum Jahresbeginn. Gerade Fairness und familiärer Charakter der Großveranstaltung werden von den Teilnehmern geschätzt.

Turniersieger Sebastian Prechtel (links) mit dem Zweitplatzierten Lukas Ollert.
von Autor HÄProfil

Das 33. Tennis-Dreikönigsturnier war auch in diesem Jahr erneut der sportliche Höhepunkt zum Jahresbeginn. Veranstalter war wieder der Förderverein des Tennis-Clubs im ATSV Tirschenreuth mit seinem Vorsitzenden Jürgen Gleißner, der für diese außergewöhnliche Veranstaltung bereits ausreichend Routine hat.

Etwa ein Dutzend Mitarbeiter in Turnierausschuss und Turnierleitung hatten alle Hände voll zu tun, von der Vorbereitung hin bis zum Endspiel. Für alle Fälle waren auch ein Turnierarzt und ein Oberschiedsrichter in Bereitschaft.

Lohnenswerte Teilnahme

Insgesamt hatten 48 Spieler gemeldet und es waren immerhin sechs Teilnehmer dabei, die zu den 100 besten Spielern in Deutschland gehören, sowie weitere vier unter Rang 200. Das Turnier in Tirschenreuth ist sehr beliebt, Sebastian Schiessl vom TC Rot-Weiß Straubing etwa war diesmal schon zum 20. Mal dabei. Es kann sich ja auch lohnen dabei zu sein: Insgesamt ist das Turnier mit einem Preisgeld von 2500 Euro dotiert, der Sieger erhält 1000 Euro, der Zweite 600 Euro, für die Plätze 3 und 4 kassieren die Spieler je 250 Euro und für die Ränge 5 bis 8 gibt es noch jeweils 100 Euro. Somit ist das Turnier in Tirschenreuth eine der best dotierten Veranstaltungen dieser Art in Bayern.

Sieger der 33. Ausgabe dieses Turniers wurde Sebastian Prechtel vom TSV 1880 Starnberg, der erstmals beim Tirschenreuther Wettkampf an den Start ging. Er gewann im Finale am Sonntagnachmittag in zwei Sätzen gegen den Vorjahrssieger Lukas Ollert aus Iserlohn (Bericht in der Mittwochsausgabe im Sportteil). Bei der Siegerehrung mit Pokalübergabe stand in allen Beiträgen die Fairness der Spieler untereinander im Mittelpunkt. Und die "Dankeschöns" der Finalisten bei der Siegerehrung hatten fast schon familiäre Inhalte.

Stadt zuverlässiger Partner

Jürgen Gleißner bedankte sich bei allen, die auch diesmal wieder zum Gelingen der Veranstaltung wesentlich beigetragen haben, etwa durch Inserate in der Festschrift oder durch Pokalspenden. Sein Dank galt auch dem Vereinswirt sowie dem Oberschiedsrichter Gerhard Neumann. Schirmherr des 33. Drei-König-Tennisturniers war wieder Landrat Wolfgang Lippert. Großes Lob zollte dem inzwischen schon traditionellen Turnier auch Tirschenreuths Bürgermeister Franz Stahl. Der ATSV könne stolz sein auf diese sportliche Großveranstaltung, die Stadt werde auch weiterhin ein zuverlässiger Partner sein, betonte Stahl. Angetan war auch der Sport- und Jugendbeauftragte Huberth Rosner vom Turnier und stellte die Jugend in den Vordergrund. "Macht's weiter so!", war sein guter Rat.

Sehr zufrieden war auch Jürgen Steinhauser, der Vorsitzende des ATSV-Hauptvereins. Steinhauser dankte allen, die für die Organisation verantwortlich waren. Auch die beiden Finalisten meldeten sich zu Wort, auch sie waren rundherum zufrieden.

Das Organisations-Team des Dreikönigsturnier mit dem Sieger Sebastian Prechtel (Siebter von links) und dem Zweitplatzierten Lukas Oller (Sechster von rechts) sowie den Ehrengästen.
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