22.09.2019 - 12:22 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Kämpfer für die Belange der Medizin

Die Entscheidung von Dr.Wolfgang Fortelny, den Aufsichtsrat der Kliniken Nordoberpfalz AG zu verlassen, wird auch von der CSU bedauert. In der Reaktion nimmt Roland Grillmeier Stellung.

von Externer BeitragProfil

Die CSU-Kreistagsfraktion bedauere den Rückzug von Dr.Wolfgang Fortelny aus dem Aufsichtsrat der KNO AG sehr, schreibt Grillmeier. Dr.Fortelny sei immer ein Kämpfer für die Belange der Medizin und der kleinerem Häuser gewesen. Ein Stück weit zeige dies die Enttäuschung über die Arbeit der vergangenen Jahre und sei auch Auftrag es besser zu machen, betont der stellvertretende Fraktionsvorsitzender Roland Grillmeier. Man habe als CSU unmittelbar nach der vergangenen Kreistagssitzung einen passenden Vorschlag eingebracht, den Posten des vakanten Aufsichtsrats bis zu den Kommunalwahlen neu zu besetzen.

Bereits in der Kreistagssitzung habe Roland Grillmeier zum Abschluss für die CSU-Fraktion eindeutig betont, man sei bereit und entschlossen, nicht mehr zurück sondern nach vorne zu blicken. Die Kredite seien jedoch kein Freibrief, deswegen habe es für viele Kreisräte auch Kompromisse gebraucht um zuzustimmen zu können. Man sei stolz darauf, dass somit die Fraktionen von CSU und Zukunft TIR geschlossen ihre Zustimmung geben konnten. Dies sei aber nun auch Auftrag eine teilweise "Ich-AG" in eine "WIR-AG" umzuwandeln. Ein Stück weit Vertrauen in die handelnden Personen und ein Stück weit Neuanfang, so der Tenor. Den Kreisräten wurde sowohl von der Kliniken AG als auch von den Juristen signalisiert, dass das Trägerdarlehen mit der Bedingung Sonderkündigungsrecht durchaus vereinbart werden kann. Nun sei es Aufgabe, dies unter Beweis zu stellen und nicht wieder zu diskutieren. Im Übrigen sehe man mit den derzeitig tätigen Beratern auch die Chance, die kleineren Häuser zu sichern. Für Grillmeier war die wichtigste Erkenntnis in der Sitzung auch die Aussage, dass die Häuser im Landkreis eine "Berechtigung zur Versorgung der Region" haben. Dafür gebe es auch Sonderzuschüsse des Freistaats. Dies gelte es jetzt in den Mittelpunkt der zukünftigen Aufgabe zu stellen.

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