01.03.2021 - 17:08 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Kreis Tirschenreuth: Fast 65.000 Tests in zwei Monaten

Die Zahl der Corona-Neuinfizierten bleibt im Kreis Tirschenreuth hoch. Allerdings hält der seit rund einer Woche leicht fallende Trend weiterhin an.

Ein Arzt nimmt mit einem Tupfer einen Abstrich bei einer Frau für einen Coronatest.
von Martin Maier Kontakt Profil

Das Landratsamt Tirschenreuth meldete am Montag (Stand: 13 Uhr) 48 Corona-Neuinfizierte (Samstag: 21, Sonntag: 19, Montag: 8). 15 befanden sich schon in Quarantäne. Die 7-Tage-Inzidenz lag laut Robert-Koch-Institut bei 232. Der leicht rückläufige Trend hält somit weiterhin an. Es war aber noch immer der fünfthöchste Wert in Deutschland. Wunsiedel hatte mit 286 die höchste Inzidenz. Den höchsten Wert in Tschechien wies der Kreis Tachau mit 1550 auf (Sokolov 1227, Karlsbad 1067, Eger 756).

Aufgrund eines positiven Falls steht eine Notbetreuungsgruppe der Kinderkrippe Krummennaab unter Quarantäne. Die Gesamtzahl der positiv auf Corona Getesteten wird für den Kreis Tirschenreuth mit 4332 angegeben. In dieser Zahl enthalten sind die insgesamt 601 Verdachtsfälle auf eine Corona-Mutation. Bestätigt sind mittlerweile 36 Fälle (britische Variante).

Schnelltests bei Grenzpendlern

Außerdem gab es einen Todesfall zu beklagen. Dabei handelte es sich um Person (Anfang 70) mit Vorerkrankungen. Damit steigt die Zahl der Corona-Toten auf 223.

Die Behörde veröffentlichte am Montag auch die Testzahlen. Seit Jahresbeginn wurden bereits 64.909 Tests in den beiden Testzentren Tirschenreuth und Waldsassen und durch das mobile Team abgenommen. Darunter wurden im Februar 14.164 Schnelltests bei tschechischen Grenzpendlern durchgeführt (104 positiv), darunter waren 3.307 Schnelltests in der vergangenen Woche (18 positiv).

Ernst der Lage erkannt

Mit Blick auf den 10-Punkte-Plan von Bayern und Sachsen sieht sich Landrat Roland Grillmeier bestätigt: "Die strikten Grenzkontrollen und die Testpflicht wirken und es macht Sinn, dass dies fortgeführt wird." Dafür habe er sich seit Anfang Januar eingesetzt. Grillmeier sei beeindruckt, dass ein Großteil der Menschen in der Region und auch viele Betriebe den Ernst der Lage anerkennen und mitwirken sich gemeinsam herauszuarbeiten. "Das erinnert mich etwas an das letzte Jahr, als dies auch gelang."

Die gemeinsame Konferenz der beiden Ministerpräsidenten stärke auch das Ansinnen der Grenzlandräte. "Wir wollen mehr Impfstoff und wir wollen mehr testen, um uns mittelfristig auch Öffnungen zu erarbeiten", so der Landrat.

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