Ursprünglich waren für dieses Jahr 45,5 Prozentpunkte im Etat vorgesehen (Vorjahr: 46,0). Doch nun kalkuliert der Landkreis mit 45 Prozentpunkten. Landrat Wolfgang Lippert begründete das im Kreisausschuss mit einer nicht erwarteten größeren Nachzahlung: Der Landkreis hat 2018 von Staat und Bezirk die komplette Erstattung für Kosten erhalten, die seit 2015 im Zuge der Aufnahme unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge entstanden sind.
Die Gemeinden müssen also 2019 weniger als geplant zur Finanzierung der Landkreisaufgaben beitragen. Dennoch ergeben sich durch die gestiegene Umlagekraft knapp 2,06 Millionen Euro mehr als im Jahr 2018. Abzüglich der Bezirksumlage von 1,14 Millionen Euro kann der Landkreis mit 0,92 Millionen Euro Mehreinnahmen kalkulieren. Der Kreishaushalt soll am 12. April beschlossen werden.













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