(exb) Es ist aber kein sportliches Event, sondern ein Gottesdienst, der mit dem Wallfahrersegen in der Stadtpfarrkirche beginnt. Zum ersten Mal wird ein Pilgerrucksack mitgetragen. Dieser Pilgerrucksack steht in der Gnadenkapelle in der Stadtpfarrkirche. Jedermann hat die Möglichkeit, seine Anliegen, Sorgen und Nöte, aber auch seinen Dank auf ein Blatt Papier zu schreiben und in den Rucksack einzuwerfen. Dieser wird mitgetragen. Damit kann jeder, auch wenn er diese Strecke nicht mehr auf sich nehmen kann, seine Anliegen auf den Fahrenberg bringen.
Neben dem Pilgerrucksack gibt es ein neues Gebets- und Liederbüchlein. Beides wurde von Reinhard Legat initiiert. Als Wallfahrtsandenken gibt es ein kleines Kreuz. Zum Ablauf: Nach dem Wallfahrersegen um 5 Uhr ist Trinkpause in Honnersreuth und die große Pause auf der Altglashütte in der Gaststätte Blei. Von dort geht es um etwa 9 Uhr auf die zweite Etappe. Für Pilger, die ab der Altglashütte mitgehen wollen, besteht eine Mitfahrgelegenheit um 8.30 Uhr auf dem ZOB/Großparkplatz. Man kann auch selbst mit dem Auto zur Altglashütte fahren und das Fahrzeug dort stehen lassen.
Nach der Altglashütte folgen noch eine Trinkpause auf der Planer Höhe und die Teepause bei Mangelsdorf. So erreicht der Pilgerzug gegen 12.30 Uhr den Fahrenberg. Dort hält Kaplan Paul Gebendorfer den Pilger- und Sonntagsgottesdienst. Das Mittagessen ist im Gasthaus Weig. Nach der Dankandacht um 14.45 Uhr bringt ein Bus alle zurück nach Tirschenreuth. Wer mitfahren will, soll sich im Pfarrbüro, Telefon 09631/1451, anmelden. Die Fahrt zur Altglashütte beträgt 2 Euro und bis Tirschenreuth 3 Euro.
"Ohne Kreuz geht es nicht"
Dieses Jahr nehmen sich die Tirschenreuther Wallfahrer ein Beispiel am heiligen Bruder Konrad. 41 Jahre lang versah der Kapuziner seinen Dienst an der Klosterpforte von Altötting. Pilgern begegnete er immer offen. Von ihm stammte das Leitwort für die diesjährige Regensburger Diözesanfußwallfahrt nach Altötting. Das Thema "Kreuz" ist auch als Leitwort für die Tirschenreuther Fußwallfahrt übernommen. Dieses steht für all jede, die ihr "Kreuz" zur Muttergottes auf den Fahrenberg bringen wollen.



















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